Archiv der Kategorie: Aktuelles

Chinesisches Laternenfest 2018: Integration ist keine Einbahnstraße

Unsere Mitglieder vom Chinesisch-Deutschen Zentrum e.V.  feierten am 24. und 25.02.2018 das Laternenfest. Hier können Sie alles über das Fest lesen und sich über den Verein und seine sportlichen Aktivitäten informieren und Bilder dazu ansehen!

Seit 7 Jahren treffen sich zahlreiche WuShu-(auch Kungfu genannt) Schulen in Dresden, zur chinesischen Laternenfestzeit, um zu präsentieren, was man in den letzten Jahren gelernt hat, mit der Gesellschaft unter der größten Laterne – den 1. Vollmond im Himmel zu feiern, wie es die Tradition in China ist. Wenn das chinesische Neujahrsfest wie das deutsche Weihnachten ist, dann ist das Laternenfest wie Silvester.

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Start der bundesweiten Initiative „DeMigranz – Demenz und Migration“

Am 6. März 2018 folgten Tatjana Jurk und Katja Lindner vom Dachverband sächsischer Migrantenorganisationen e.V. (DSM) der Einladung der Projektinitiator*innen von „DeMigranz – Bundesweite Initiative Demenz und Migration“ zur Auftaktveranstaltung in die Berliner Repräsentanz der Robert Bosch Stiftung. In der neuen Förderung von „DeMigranz“ findet das seit Jahren anhaltende Engagement der Robert-Bosch-Stiftung für Menschen mit dementiellen Erkrankungen eine zukunftsweisende Fortsetzung. Die Projektinitiative „DeMigranz“ (bundesweit verantwortlich ist die Demenz Support Stuttgart gGmbH in Kooperation mit dem Demenz-Servicezentrum für Menschen mit Zuwanderungsgeschichte AWO Unterbezirk Gelsenkirchen/Bottrop) wird sich in zwei Phasen (2017-2019, 2019-2022) der Verbesserung der Informationslage zu Demenz und zu Versorgungs- und Entlastungsmöglichkeiten bei Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland widmen.
Ein grundlegender Schritt dafür soll die bessere Vernetzung bereits bestehender Initiativen in den Kommunen und Bundesländern sein. Damit, mit dem Austausch zur Förderung des gegenseitigen Wissenstransfers der Praxisakteur*innen, wurde bereits im Rahmen der Veranstaltung begonnen.

Am Vormittag stellten sich zunächst die zentralen Akteur*innen der in der ersten Projektphase beteiligten drei Bundesländer – Baden-Württemberg, Schleswig-Holstein und Sachsen – vor, zeigten ihre Erfahrungen mit dem Thema Demenz und Migration auf, stellten erste wegweisende Initiativen vor Ort vor und machten weitere Bedarfe und Ziele im Rahmen der bundesweiten Initiative DeMigranz deutlich. Zentrale Erkenntnisse dieser Vorstellungsrunde waren, dass bei Projekten für Menschen mit Migrationshintergrund von Anfang an partizipativ gearbeitet werden muss. So zeigte sich insbesondere der Vorteil des sächsischen Projektträgers, bei dem bisherige Initiativen in Sachsen immer von und mit Menschen mit Migrationshintergrund selbst ausgingen. Auch in Sachsen entwickelt sich ein zunehmender Bedarf an pflegerischer Versorgung und Demenzbetreuung bei Menschen mit Migrationshintergrund, zunächst bei den sog. Spätaussiedler*innen, aber zunehmend auch bei Vietnames*innen, so die Vorsitzende des DSM Tatjana Jurk. In vier Workshops am Nachmittag wurden zwischen Akteuren aus einer Vielzahl von Bundesländern weitergehend Erfahrungen und Zukunftsvisionen im Hinblick auf das Thema der Veranstaltung ausgetauscht.

Zu den Erfolgen vor Ort in Sachsen zählen bisher durchgeführte und laufende Projekte zur niedrigschwelligen Betreuung von pflegebedürftigen Menschen nach § 45b SGB XI. Zum DSM (als Nachfolger des Landesverbandes Integrationsnetzwerk Sachsen e.V.) gehören mittlerweile vier vorwiegend deutsch- und russischsprachige Vereine, die durch den KSV Sachsen als Träger für die niedrigschwellige Betreuung anerkannt sind. Im Rahmen der Entwicklung verschiedener Projektinitiativen wurden auf Basis der Akteur*innen des DSM seit 2015 auch sachsenweit insgesamt fünf Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz (im Rahmen des Bundesmodellprogramms „Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend) erfolgreich eingeworben und durchgeführt (in Freital, Chemnitz, Weißwasser und Bautzen). So gab es u.a. in Freital eine mehrsprachig und kultursensibel angelegte Schulungsreihe zum Thema Demenz für pflegende Angehörige mit Migrationshintergrund sowie das Projekt „Gedächtnisschule“ (in Anlehnung an die Initiative des Demenz-Servicezentrums für Menschen mit Zuwanderungsgeschichte in Nordrheinwestfalen) für russisch sprechende Senior*innen. 2017 erschien schließlich die erste Auflage eines mehrsprachig angelegten Pflegewegweisers für die Große Kreisstadt Freital und deren Umgebung. Demnächst erscheint die zweite Auflage des Wegweisers. Er bietet erstmals auch der einheimischen Bevölkerung Freitals gebündelte Informationen zum Thema Pflege und er kann durch seinen mehrsprachigen integrativen Charakter in seiner Grundstruktur ein Modell für andere sächsische Kommunen sein. Dies wird auch einer der ersten Schritte von „DeMigranz“ in Sachsen sein.

Das bisherige Engagement des DSM sorgt dafür, dass sich Sachsen trotz der kürzeren Zuwanderungsgeschichte im Hinblick auf das Engagement für pflegebedürftige Menschen mit Migrationshintergrund keinesfalls hinter den „älteren“ Bundesländern verstecken muss. Offensichtlich wurde im Rahmen der gestrigen Diskussionen auch, dass die Informations- und Versorgungslage von Demenzerkrankten und ihren Angehörigen (nicht nur in Sachsen) grundsätzlich verbessert werden muss, unabhängig vom Vorhandensein eines Migrationshintergrundes der Betroffenen. Da der Freistaat Sachsen keine Pflegestützpunkte etabliert hat, nur zwei Demenzservice- oder Demenzkompetenz-Zentren in Sachsen (in Neustadt/Sachsen und Bautzen) existieren, und da die Pflegeberatung primär über die nicht unabhängigen Pflegekassen sowie eine deutschsprachige Online-Datenbank erfolgt, gibt es zum Thema Pflege und Demenz noch viel Informationsbedarf für Menschen ohne und mit Migrationshintergrund. Auch die Fokussierung auf das Internet bei der Informationsvermittlung kann für ältere Menschen mit Migrationshintergrund eine große Hürde darstellen. Initiativen wie Schulungen und Pflegewegweiser des DSM tragen dazu bei, diese Lücken an unabhängigen deutsch- und fremdsprachigen Informationen zu schließen. Zudem ergibt sich aus den jüngsten Fluchtmigrationen seit 2015 auch langfristig ein Bedarf an weiteren zielgruppenspezifischen Angeboten, jenseits der russischsprachigen und vietnamesischen Communities, die bisher im Zentrum der Aufmerksamkeit stehen, wenn es um ältere Menschen mit Migrationshintergrund in Sachsen geht.

Die Akteur*innen des DSM freuen sich sehr über die Aufnahme Sachsens als Modellstandort im Rahmen der neuen bundesweiten Initiative „DeMigranz“. Diese Anerkennung und Förderung wird eine Unterstützung dafür sein, dass die Situation pflegebedürftiger bzw. an Demenz erkrankter Menschen mit Migrationshintergrund (und auch Einheimischer) verbessert wird. Als grundlegende Orientierung der Arbeit des Dachverbandes mit älteren Menschen dient die Charta der Rechte hilfe- und pflegebedürftiger Menschen, die Maßstab für alle in das Thema Pflege involvierten Akteure darstellen sollte.

Fördertipps: Kultur macht stark – Bündnisse für Bildung

Projekte, die von lokalen Bündnissen für Bildung umgesetzt werden und die außerschulische Angebote an Kinder und Jugendliche, die in einer sozialen, kulturellen oder finanziellen Risikolage aufwachsen, machen können über das Bundesprogramm „Kultur macht stark“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gefördert werden!

Auch für Angebote für junge Menschen mit Fluchterfahrung stehen Mittel bereit.

Über „Ich bin HIER!“ können Angebote für Kinder und Jugendlichen zwischen 8 und 18 Jahren gefördert werden. Antragsfrist ist bereits der 15. März 2018 (frühester Maßnahmebeginn: 1. Mai 2018). Die Mindestsumme für eine Antragstellung beträgt 1.500€. Die Förderhöchstgrenze liegt bei 60.000€ pro Jahr und Bündnis/Letztzuwendungsempfänger. Förderfähig sind Projekte mit einer maximalen Laufzeit bis zum 31.12.2020.

Über „Ich bin HIER! Willkommen.“ sind Angebote für junge Erwachsene mit Fluchterfahrung förderfähig.

Die Antragstellung ist laufend möglich, der Maßnahmebeginn ist aber aufgrund der Bearbeitungszeit frühestens vier Wochen nach Einreichen eines vollständigen Antrages möglich.

Alle weiteren Informationen dazu finden Sie hier: http://www.der-paritaetische.de/schwerpunkte/kultur-macht-stark/

Fördertipp: Allgemeine Projektförderung – Fonds Soziokultur

Neben dem Förderprogramm“Der Jugend eine Chance“ vergeben die Fonds Soziokultur auch Fördermittel über die Allgemeine Projektförderung. Gefördert werden zeitlich befristete und modellhafte soziokulturelle Projekte im gesamten Bundesgebiet, in denen neue Angebots- und Aktionsformen erprobt werden.

Auf den Seiten der Fonds Soziokultur wird beschrieben, welche Art von Projekten gefördert werden:
„Ob neue Formen der Bürgerbeteiligung oder künstlerische Impulse im Stadtteil, die Beschäftigung mit der eigenen Geschichte oder Fragen von Integration, Theater, Medien, Pop oder Punk, Interkultur und Inklusion, Ökologie oder Ökonomie. Der soziokulturellen Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Es können auch größere Projekte unterstützt werden, die aufgrund ihrer Konzeption und ihres Umfanges eine längerfristige (mehrjährige) Zeitplanung erfordern. Die Förderung des Fonds ist dabei nicht nur auf die Durchführungsphase des Projektes begrenzt, sondern kann auch die Phase der Konzeptentwicklung einbeziehen. Voraussetzung für solche Förderungen ist, dass die Vorhaben besonderen qualitativen Ansprüchen genügen und geeignet sind, die Bedeutung der Soziokultur für das kulturelle Leben in der Öffentlichkeit darzustellen.“

Gefördert werden in der Regel maximal 26.000€ und 50% der Projektgesamtkosten. Antragsfrist ist der 02.05.2018.
Alle Förderbestimmungen finden Sie hier.

(Quelle: http://www.fonds-soziokultur.de/foerderung/foerderprogramme/allgemeine-projektfoerderung.html)

Fördertipp: Der Jugend eine Chance – Fonds Soziokultur

Der Fond Soziokultur fördert mit einem zusätzlichen kleinen, feinen Förderprogramm Jugendliche zwischen 18 und 25 Jahren für die Entwicklung und Umsetzung eigener Projektideen im soziokulturellen Praxisfeld.

Auf den Seiten der Fonds Soziokultur steht dazu:
„Es hat den Anspruch, die kreativen Potentiale junger Menschen zu wecken und zu fördern. Ziel ist dabei, Jugendliche zum (längerfristigen) Engagement im soziokulturellen Praxisfeld zu ermutigen.“
und:
„Unterstützt werden kleine, experimentierfreudige Kulturprojekte mit einem konkreten Themenbezug und mit einer zeitlichen Begrenzung. Ob ein Videoprojekt zur Migration im Stadtteil, ein HipHop-Event, eine Fotoausstellung zum Wandel eines Dorfes oder eine Projekt von Jugendlichen mit Medienkünstlern … der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Offenheit ist gefragt, Freude am Gestalten, Neugierde und die Bereit-schaft, sich auf unbekanntes Terrain zu begeben.“

Einsendeschluss ist der 02.05.2018. Es werden maximal 2000€ gefördert und in der Regel maximal 70% der Projektkosten.

Alle weiteren Antragsbestimmungen werden hier kurz und knapp zusammengefasst.

(Quelle: http://www.fonds-soziokultur.de/aktuelles/der-jugend-eine-chance.html)

Fördertipp: Allgemeine Projektförderung der Kulturstiftung des Bundes

Zweimal im Jahr können Kunstschaffende im Bereich der allgemeinen Projektförderung Fördergelder bei der Kulturstiftung des Bundes beantragen.
Die Projekte können aus aus allen künstlerischen Sparten sein: für Bildende und Darstellende Kunst, Literatur, Musik, Tanz, Film, Fotografie, Architektur oder Neue Medien.

Die Antragssumme muss mindestens 50.000€ betragen und es müssen mindestens 20% an Eigen- und/oder Drittmitteln bei Antragsstellung gesichert sein. Die Kulturstiftung des Bundes fördert in der Allgemeinen Projektförderung ausschließlich Projekte im internationalen Kontext.

Alle Fördergrundsätze lesen Sie detailliert auf den Internetseiten der Kulturstiftung. Einsendeschluss für die nächste Projektphase ist der 31. Juli 2018.
Danach findet die folgende 34. Jurysitzung im Herbst 2018 statt; dort wird über Anträge entschieden. Der Projektbeginn darf nicht vor dem Termin der Jurysitzung liegen.

(Quelle: http://www.kulturstiftung-des-bundes.de/cms/de/foerderung/offen/)

Fördertipp: Penny Förderkorb

Organisationen der Kinder- und Jugendförderung, die zum Ziel haben, Benachteiligung von Kindern und Jugendlichen nachhaltig zu lindern, zu verbessern oder zu beenden, können sich bis zum 20.04. beim Penny Förderkorb bewerben und bis zu 3000€ gewinnen!

Förderschwerpunkte sind:

  • der Abbau von Bildungsbenachteiligung durch außerschulische Bildungsangebote,
  • das Schaffen von Zugängen zu Sport und Kultur für benachteiligte Kinder und Jugendliche
  • die gezielte Förderung der Ausbildungsreife junger Menschen mit erschwertem Zugang zum
    Arbeitsmarkt
  • die Förderung von interkulturellen oder interreligiösen Begegnungen junger Menschen mit
    anderen Jugendlichen.

 

(Quelle: https://www.penny.de/foerderkorb)

Fördertipp: Demokratieprojekte in Leipzig im Jahr der Demokratie

Aufgepasst! Noch bis zum 14.03. können Sie Projektanträge bei der Stadt Leipzig für Demokratieprojekte im Jahr der Demokratie stellen!

Auf der Internetseite der Stadt Leipzig steht dazu:

„Unter dem Motto „Du.Wir.Leipzig.“ sollen unterstützt durch die Stadt Leipzig vielfältige Projekte umgesetzt werden, deren Ziel es ist, für demokratische Prozesse zu sensibilisieren, (lokale) Demokratie für alle Bürger und Bürgerinnen der Stadt Leipzig sicht- und erlebbar zu machen und die Motivation zu stärken, sich aktiv in demokratische Entscheidungsprozesse einzubringen. Insgesamt stehen dafür 220.000 Euro Fördermittel zur Verfügung. Größere Projekte können mit jeweils 15.000 bis maximal 40.000 Euro gefördert werden, kleinere Projekte mit je 1.000 bis maximal 15.000 Euro.

Mindestens drei der folgenden fünf Förderkritierien müssen von den Projekten erfüllt werden:

  • Zusammenarbeit: Gewünscht sind Vorhaben, bei denen die Zusammenarbeit von erfahrenen und etablierten Akteuren mit anderen Initiativen vor Ort eingeübt oder vertieft wird.
  • Erlebbarkeit und Sichtbarkeit: Lokale Demokratie soll für einen breiten Personenkreis sichtbar gemacht werden sowie ein persönliches aktives Erleben ermöglichen.
  • Innovation: Gewünscht sind Vorhaben, die neuartige, experimentelle und ungewöhnliche Ansätze erproben.
  • Erreichen neuer Zielgruppen: Es sollen insbesondere auch Menschen erreicht werden, die sich bisher nicht (mehr) aktiv an der lokalen Demokratie beteiligt haben.
  • Nachhaltigkeit: Gewünscht sind Projekte, die nachhaltige Impulse setzen und einen langfristigen Mehrwert erzielen.“

Lesen Sie alles weitere hier und hier.

Am 8.3. findet noch ein Beratungstag zur Projektförderung im Jahr der Demokratie von der Servicestelle der Freiwilligenagentur statt. Zwischen 13:00 und 18:00 kann individuelle und unabhängige Kurzberatung in Anspruch genommen werden. Stellen Sie konkrete Fragen rund um die Antragstellung, wie zum Beispiel zur Projektkonzeption oder zur Kosten- und Finanzierungsplanung. Bringen Sie dafür am besten Ihren Antragsentwurf mit, auf jeden Fall aber Ihre konkreten Fragen.
Die Servicestelle der Freiwilligenagentur bittet um eine Anmeldung für einen 30-minütigen Beratungstermin: servicestelle@fwal.de.

(Quelle: https://demokratie.leipzig.de/detailansicht-news/news/jetzt-foerdermittel-fuer-demokratieprojekte-beantragen/)

Veranstaltungshinweis: Politik und Wirtschaft in Asien und Afrika

Podiumsgespräche an der VHS Leipzig

In Kooperation mit der Deutsch-Asiatischen Gesellschaft (DAG),
der Dafrig Leipzig (Deutsch–Afrikanischen Gesellschaft Leipzig)
sowie der Universität Leipzig
Thema diesmal:

Privatwirtschaft, Investitionen, Handel, Arbeitsplätze – hinreichende Dimensionen einer zukunftsorientierten Entwicklung im Afro – Asiatischen Raum?

Die zunehmende Verflechtung globaler Probleme rückt uns die politischen Vorgänge, wirtschaftlichen Entwicklungen und gesellschaftlichen Veränderungen in Asien und Afrika immer näher. Nicht wenige Prozesse ziehen auch auf empfindliche Weise ihre Spuren durch Europa und Deutschland. Es erweist sich deshalb als äußerst nützlich, sich ein unverstelltes Bild von den teils brisanten Begebenheiten, Abläufen und Konflikten zu verschaffen, die auf unseren Nachbarkontinenten vor sich gehen. Viele dieser Vorgänge im Afro – Asiatischen Raum sind infolge ihrer Komplexität nicht so ohne weiteres durchschaubar. Es bedarf also begründeter Einsichten auf einer realistischen Grundlage, um politische Fehlorientierungen nicht durch irreführende Vorurteile zusätzlich voranzutreiben. Gefragt sind also Informationen und Kenntnisse, die die aktuelle Wirklichkeit in den Beziehungen zu den Staaten Asiens und Afrikas erhellen. In Politik und Wissenschaft werden Leitlinien entworfen, die in diesem Zusammenhang Anspruch auf zukunftsfähige Gestaltungskonzepte erheben. Auch sie bedürfen einer kritischen Reflexion.

Wann? 05. März 2016, 18.00 – 20.00 Uhr

Wo? Volkshochschule Leipzig, Löhrstraße, 04109 Leipzig

Einführung: Das Einführungsreferat hält Frau Daniela Kolbe, SPD, Bundestagsabgeordnete. geboren 1980 im thüringerischen Schleiz. Nach dem Abitur in Jena zum Studium in Physik nach Leipzig gezogen. Im Studium zur Politik gefunden. Es folgen Tätigkeiten bei den Jusos, SPD-Jugendorganisationen und in der SPD selbst. Seit 2014 Mitglied des Sächsischen Landesverbandes der SPD, ehe 2015 die Wahl zur Generalsekretärin erfolgte. Seit 2009 für Leipzig als SPD- Abgeordnete im Bundestag. Auch In den Innenausschuss berufen. Zurzeit im Ausschuss für Arbeit und Soziales sowie Verteilungsgerechtigkeit und soziale Integration tätig. Vertritt den Wahlkreis 152 des Leipziger Nordens (Stadtbezirke Alt – West, Nordwest, Nord, Nordost und Ost)

Veranstalter: Volkshochschule Leipzig mit freundlicher Unterstützung der Universität Leipzig, der Deutsch–Asiatischen Gesellschaft Leipzig (DAG) sowie der DAFRIG – Deutsch-Afrikanische Gesellschaft, Leipzig

Wir würden uns freuen, Sie möglichst zahlreich begrüßen zu können. Bitte nehmen Sie am anschließenden Gedankenaustausch und der Diskussion rege teil.

Moderation:
Axel Wladimiroff Dr. Jürgen Kunze
DAG Leipzig DAFRIG

Preistipp: Leipziger Agenda-Preis

Mit dem Projektfonds können Vereine und Initiativen eine Starthilfe für neue Projekte oder die Etablierung neuer Tätigkeitsfelder erhalten. Die Förderung beträgt pauschal 500 €. Eine Antragsfrist gibt es nicht, Anträge können fortlaufend gestellt werden. Pro Jahr können bis zu zehn Vereine und Initiativen unterstützt werden. Wenn das Jahresbudget vergeben ist, ruht die Mittelvergabe bis zum nächsten Kalenderjahr. Anträge werden trotzdem fortlaufend entgegen genommen. Die Entscheidungen zur Förderung trifft der Koordinierungskreis der Leipziger Agenda 21.

(Quelle: https://www.leipzigeragenda21.de/de/preis_aktuell.asp)