Archiv der Kategorie: Internes

Posititionierung des Dachverbandes sächsischer Migrantenorganisationen e.V. anlässlich des Tages der Pflege 2018

Ausländische Pflegekräfte nicht als Kitt eines maroden Pflegesystems ausnutzen. Solidarität mit allen Pflegenden!

Am 12.5.2018 fand anlässlich des Tages der Pflege in Dresden erstmals ein sog. „Walk of Care“ statt. Der Dachverband sächsischer Migrantenorganisationen e.V. unterstützt die Forderungen nach besseren Bedingungen für Pflegende und Patient_innen.

Ein zentrales und vieldiskutiertes Problem des Pflegesystems in Deutschland und v.a. in Sachsen ist der Mangel an Alten- und Krankenpflege(fach)kräften. Die Ursachen sind vielfältig und die Entwicklung ist nicht überraschend. Denn demographisch gehört Sachsen zu den „ältesten“ Bundesländern. Außerdem weist Sachsen eine der höchsten Quoten an stationärer Unterbringung von Pflegebedürftigen auf. Natürlich betrifft die „Alterung“ der Gesellschaft auch die Beschäftigten im Pflegesektor selbst. Alle werden älter, natürlich auch das Pflegepersonal.

Zudem gibt es in Deutschland erhebliche Lohndifferenzen –mit Sachsen am Ende der Skala. Auch deshalb ist eine pflegerische Tätigkeit in Sachsen aus monetären Gründen vergleichsweise unattraktiv. Deutlich wurde das Problem gerade Anfang des Jahres 2018, als in mehreren Altenpflegeheimen in Sachsen ein Aufnahmestopp verhängt wurde, weil die Fachkräftequote nicht eingehalten wurde. In Sachsen fehlen laut Medienberichten (Freie Presse vom 25.4.2018) bundesweit die meisten Altenpfleger_innen, aber auch viele Krankenpfleger_innen.

Bisherige Strategien zur Behebung des Pflegekräftemangels waren nicht erfolgreich. Eine Erhöhung der Ausbildungsquote zum Beispiel würde nicht verhindern, dass die dann gut ausgebildeten Fachkräfte aus Sachsen abwandern. Zudem ist es kaum möglich Pflegeerwerbsarbeit und eigene Kinderbetreuung oder Angehörigenpflege zu vereinbaren. Die eher halbherzig gemeinte Initiative „Pro Pflege Sachsen“ der sächsischen Staatsregierung im Frühjahr 2014 wurde von den relevanten Akteuren im Feld (z.B. dem sächsischen Pflegerat) kaum ernst genommen und verlief im Sande. Auch der zunehmende Trend einer Akademisierung von Pflegeberufen kann nicht das eigentliche Problem lösen: das Fachkräfte in der Arbeit an den Patient_innen/Pflegebedürftigen fehlen.

Während ausländische Pflegekräfte bereits seit vielen Jahren nach Deutschland und teilweise nach Sachsen kommen, häufen sich in letzter Zeit Presseberichte über verschiedenste breiter angelegte Anwerbemaßnahmen zur Gewinnung ausländischer Pflegekräfte für die sächsische Pflege. Leider fehlen flächendeckende Statistiken. Grundsätzlich begrüßen wir den Einsatz ausländischer Pflegefachkräfte und Pflegekräften mit Migrationsgeschichte.

Der Zeitpunkt der Anwerbemaßnahmen jedoch und die Erfahrungen zeigen, dass es hier scheinbar auch darum geht, den Status quo des Systems zu belassen und notwendige Änderungen im Pflegesektor aufzuschieben. Während die anfangs wenigen ausländischen Pflegekräfte in Sachsen zunächst v.a. aus Osteuropa kamen, gab es im Zuge der ökonomischen Krise in Südeuropa vermehrte Anwerbungen sächsischer Pflegeanbieter in Spanien, Griechenland und Italien. Als jene meist akademisch ausgebildeten Pflegekräfte die tatsächlichen Bedingungen vor Ort sahen, kehrten viele Sachsen und/oder Deutschland wieder den Rücken, um in westdeutsche Bundesländer oder ins europäische Ausland zu gehen.

Zuletzt gab es in Sachsen schließlich Anwerbungen von Pflegekräften und vor allem Altenpflege-Azubis aus Vietnam. Argumentiert wurde dabei u.a. mit den historischen Bindungen zwischen Ostdeutschland und Vietnam sowie rassistischen Zuschreibungen in Bezug auf die vermeintlich „kulturelle Passung“ von Vietnames_innen für Tätigkeiten in der Pflege. Jedoch handelte es sich um bereits ausgebildete bzw. sogar studierte Krankenpflegefachkräfte, die nun zusätzlich in Sachsen eine Altenpflegeausbildung durchlaufen. Erwartbare Sprachbarrieren, unzureichende arbeitsrechtliche Informationen sowie die Abhängigkeit des Aufenthaltsstatus von der Tätigkeit dürften dazu führen, dass jene ausländischen Pflegekräfte kaum bereit sind, schlechte Arbeitsbedingungen zu kritisieren.

Schließlich bleibt offen, ob die ausländischen Pflegekräfte tatsächlich dauerhaft in Sachsen bleiben wollen. Sie werden vermutlich – ähnlich wie viele ausländische Ärzte in Sachsen – früher oder später herausfinden, dass es attraktivere Alternativen gibt. Dabei würden sie als Arbeitskräfte nicht nur dem Herkunftsland, sondern auch sächsischen Pflegedienstleistern verloren gehen. Das aktuelle migrationspolitische Mantra des „Triple-Win“ (dreifachen Gewinns) der Arbeitsmigration, nämlich für Arbeitnehmer_innen, Arbeitgeber_innen und Herkunftsland, muss kritisch hinterfragt werden.

Nicht zuletzt hat diese Anwerbepraxis Folgen für die Herkunftsländer. Zwar ist der Mangel an Pflegekräften in Vietnam nicht so eklatant wie in manchen anderen Entsendestaaten. Aber auch hier gibt es erhebliche Unterschiede zwischen den Regionen und ein abwerbeindizierter Mangel an Gesundheitsfachkräften widerspricht dem WHO-Verhaltenskodex für die internationale Anwerbung von Medizinischen Fachkräften und ist unter menschenrechtlichen Gesichtspunkten abzulehnen.

Denn wir wollen Gesundheit und Pflege für ALLE Menschen!

    

Fotos: DSM 2018

Neue Multiplikator*innenschulungen: Projektinformationen sind online!

Im Projekt „Förderung der Vereinsarbeit von Migrantenorganisationen durch Schulung von Ehrenamtlichen“ finden ab Mai bis Ende des Jahres 2018 regelmäßig Multiplikator*innenschulungen statt!

Alle aktuellen Informationen zum Projekt finden Sie hier. Die jeweils aktuellen Schulungstermine stellen wir auch auf unserer Facebook-Seite.

 

Die Schulungen befähigen Migrant*innenorganisationen und greifen wichtige Themen auf, die immer wieder an uns vom Dachverband sächsischer Migrantenorganisationen e.V. herangetragen werden! Wenn Sie weitere Themen haben, lassen Sie es uns wissen!

 

Wir freuen uns auf Sie!

Start der bundesweiten Initiative „DeMigranz – Demenz und Migration“

Am 6. März 2018 folgten Tatjana Jurk und Katja Lindner vom Dachverband sächsischer Migrantenorganisationen e.V. (DSM) der Einladung der Projektinitiator*innen von „DeMigranz – Bundesweite Initiative Demenz und Migration“ zur Auftaktveranstaltung in die Berliner Repräsentanz der Robert Bosch Stiftung. In der neuen Förderung von „DeMigranz“ findet das seit Jahren anhaltende Engagement der Robert-Bosch-Stiftung für Menschen mit dementiellen Erkrankungen eine zukunftsweisende Fortsetzung. Die Projektinitiative „DeMigranz“ (bundesweit verantwortlich ist die Demenz Support Stuttgart gGmbH in Kooperation mit dem Demenz-Servicezentrum für Menschen mit Zuwanderungsgeschichte AWO Unterbezirk Gelsenkirchen/Bottrop) wird sich in zwei Phasen (2017-2019, 2019-2022) der Verbesserung der Informationslage zu Demenz und zu Versorgungs- und Entlastungsmöglichkeiten bei Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland widmen.
Ein grundlegender Schritt dafür soll die bessere Vernetzung bereits bestehender Initiativen in den Kommunen und Bundesländern sein. Damit, mit dem Austausch zur Förderung des gegenseitigen Wissenstransfers der Praxisakteur*innen, wurde bereits im Rahmen der Veranstaltung begonnen.

Am Vormittag stellten sich zunächst die zentralen Akteur*innen der in der ersten Projektphase beteiligten drei Bundesländer – Baden-Württemberg, Schleswig-Holstein und Sachsen – vor, zeigten ihre Erfahrungen mit dem Thema Demenz und Migration auf, stellten erste wegweisende Initiativen vor Ort vor und machten weitere Bedarfe und Ziele im Rahmen der bundesweiten Initiative DeMigranz deutlich. Zentrale Erkenntnisse dieser Vorstellungsrunde waren, dass bei Projekten für Menschen mit Migrationshintergrund von Anfang an partizipativ gearbeitet werden muss. So zeigte sich insbesondere der Vorteil des sächsischen Projektträgers, bei dem bisherige Initiativen in Sachsen immer von und mit Menschen mit Migrationshintergrund selbst ausgingen. Auch in Sachsen entwickelt sich ein zunehmender Bedarf an pflegerischer Versorgung und Demenzbetreuung bei Menschen mit Migrationshintergrund, zunächst bei den sog. Spätaussiedler*innen, aber zunehmend auch bei Vietnames*innen, so die Vorsitzende des DSM Tatjana Jurk. In vier Workshops am Nachmittag wurden zwischen Akteuren aus einer Vielzahl von Bundesländern weitergehend Erfahrungen und Zukunftsvisionen im Hinblick auf das Thema der Veranstaltung ausgetauscht.

Zu den Erfolgen vor Ort in Sachsen zählen bisher durchgeführte und laufende Projekte zur niedrigschwelligen Betreuung von pflegebedürftigen Menschen nach § 45b SGB XI. Zum DSM (als Nachfolger des Landesverbandes Integrationsnetzwerk Sachsen e.V.) gehören mittlerweile vier vorwiegend deutsch- und russischsprachige Vereine, die durch den KSV Sachsen als Träger für die niedrigschwellige Betreuung anerkannt sind. Im Rahmen der Entwicklung verschiedener Projektinitiativen wurden auf Basis der Akteur*innen des DSM seit 2015 auch sachsenweit insgesamt fünf Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz (im Rahmen des Bundesmodellprogramms „Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend) erfolgreich eingeworben und durchgeführt (in Freital, Chemnitz, Weißwasser und Bautzen). So gab es u.a. in Freital eine mehrsprachig und kultursensibel angelegte Schulungsreihe zum Thema Demenz für pflegende Angehörige mit Migrationshintergrund sowie das Projekt „Gedächtnisschule“ (in Anlehnung an die Initiative des Demenz-Servicezentrums für Menschen mit Zuwanderungsgeschichte in Nordrheinwestfalen) für russisch sprechende Senior*innen. 2017 erschien schließlich die erste Auflage eines mehrsprachig angelegten Pflegewegweisers für die Große Kreisstadt Freital und deren Umgebung. Demnächst erscheint die zweite Auflage des Wegweisers. Er bietet erstmals auch der einheimischen Bevölkerung Freitals gebündelte Informationen zum Thema Pflege und er kann durch seinen mehrsprachigen integrativen Charakter in seiner Grundstruktur ein Modell für andere sächsische Kommunen sein. Dies wird auch einer der ersten Schritte von „DeMigranz“ in Sachsen sein.

Das bisherige Engagement des DSM sorgt dafür, dass sich Sachsen trotz der kürzeren Zuwanderungsgeschichte im Hinblick auf das Engagement für pflegebedürftige Menschen mit Migrationshintergrund keinesfalls hinter den „älteren“ Bundesländern verstecken muss. Offensichtlich wurde im Rahmen der gestrigen Diskussionen auch, dass die Informations- und Versorgungslage von Demenzerkrankten und ihren Angehörigen (nicht nur in Sachsen) grundsätzlich verbessert werden muss, unabhängig vom Vorhandensein eines Migrationshintergrundes der Betroffenen. Da der Freistaat Sachsen keine Pflegestützpunkte etabliert hat, nur zwei Demenzservice- oder Demenzkompetenz-Zentren in Sachsen (in Neustadt/Sachsen und Bautzen) existieren, und da die Pflegeberatung primär über die nicht unabhängigen Pflegekassen sowie eine deutschsprachige Online-Datenbank erfolgt, gibt es zum Thema Pflege und Demenz noch viel Informationsbedarf für Menschen ohne und mit Migrationshintergrund. Auch die Fokussierung auf das Internet bei der Informationsvermittlung kann für ältere Menschen mit Migrationshintergrund eine große Hürde darstellen. Initiativen wie Schulungen und Pflegewegweiser des DSM tragen dazu bei, diese Lücken an unabhängigen deutsch- und fremdsprachigen Informationen zu schließen. Zudem ergibt sich aus den jüngsten Fluchtmigrationen seit 2015 auch langfristig ein Bedarf an weiteren zielgruppenspezifischen Angeboten, jenseits der russischsprachigen und vietnamesischen Communities, die bisher im Zentrum der Aufmerksamkeit stehen, wenn es um ältere Menschen mit Migrationshintergrund in Sachsen geht.

Die Akteur*innen des DSM freuen sich sehr über die Aufnahme Sachsens als Modellstandort im Rahmen der neuen bundesweiten Initiative „DeMigranz“. Diese Anerkennung und Förderung wird eine Unterstützung dafür sein, dass die Situation pflegebedürftiger bzw. an Demenz erkrankter Menschen mit Migrationshintergrund (und auch Einheimischer) verbessert wird. Als grundlegende Orientierung der Arbeit des Dachverbandes mit älteren Menschen dient die Charta der Rechte hilfe- und pflegebedürftiger Menschen, die Maßstab für alle in das Thema Pflege involvierten Akteure darstellen sollte.

Vergeben! Stellenausschreibung: erfahrene Projektmitarbeit beim DSM in Teilzeit

Stellenausschreibung: der Dachverband sächsischer Migrantenorganisationen e.V. sucht engagierte und qualifizierte Mitarbeiter*innen für ein Projekt zur politischen Bildung

Im April 2017 wurde der Dachverband sächsischer Migrantenorganisationen e.V. in Dresden unter Beteiligung von 42 MigrantInnenorganisationen als gemeinsame Stimme von MigrantInnen für MigrantInnen etabliert. Er ist die Interessenvertretung sächsischer MigrantInnenorganisationen – landesweit tätig, demokratisch, überparteilich und überkonfessionell und versteht sich als nachhaltiges Instrument für eine erfolgreiche Integration gemäß dem Leitgedanken „Nicht Nebeneinander, sondern Miteinander“. Der Integrationsprozess in Sachsen wird ohne die aktive Beteiligung von MigrantInnen und Menschen mit Migrationshintergrund keinen nachhaltigen Erfolg haben.
Seit der Gründung konnte der Dachverband sächsischer Migrantenorganisation e.V. erfolgreich zahlreiche Projekte umsetzen. Für das neue Jahr ist die Bewilligung für ein neues Projekt zur politischen Bildung unter Einbezug der migrantischen Perspektive in Aussicht gestellt.

Für das Projekt
PerMigra. Verbesserung der Partizipation durch die Entwicklung neuer bedarfsorientierter Methoden der politischen Bildung aus der Perspektive von MigrantInnen.

suchen wir zur strukturieren Koordination des Projektes

ein*e erfahrene Projektmitarbeiter*in in Teilzeit
(20 Stunden/Woche).

Vorbehaltlich der Förderung wird die Stelle ab sofort besetzt und ist vorerst projektgebunden bis zum 31.09.2019 befristet. Eine weitere Mitarbeit beim Dachverband sächsischer Migrantenorganistionen e.V. in Folgeprojekten ist vorgesehen und erwünscht.

Ihr Profil:

  • nachweisliche, einschlägige Projektleitungserfahrung
  • nachweisliche, einschlägige Erfahrung in der internen (auch buchhalterischen) Organisation von Projekten
  • die Fähigkeit zu konzeptionellem und strukturiertem Arbeiten, sowie grundlegende Kenntnisse der strukturierten Zusammenarbeit
  • analytisches Denkvermögen, Abstraktionsvermögen
  • Gute Office-Kenntnisse, bzw. selbständiges und kreatives Lösen von IT-Herausforderungen aller Art
  • Einfühlungsvermögen, Kontaktfreudigkeit, Teamfähigkeit, Flexibilität, organisatorische Fähigkeiten

Erwünscht außerdem:

  • Erfahrung bei der Konzipierung, Planung und Durchführung von Veranstaltungen
  • Erfahrung bei der methodischen Umsetzung von Veranstaltungsformaten
  • politisch-kulturelles Hintergrundwissen, insbesondere zu Sachsen
  • Erfahrungen in der zivilgesellschaftlichen Arbeit
  • Begeisterung sowie Engagement für die Integrations- und Migrationsarbeit
  • Kenntnisse der migrantischen Communities in Sachsen

Zu Ihren Aufgaben gehören:

  • Koordinierung und Organisation der internen Projektabläufe
  • Terminplanung aller Projektmitarbeiter*innen
  • Organisatorische Kommunikation mit dem Vorstand des Dachverbandes
  • Unterstützung bei der Durchführung von Veranstaltungen
  • Unterstützung bei der Begleitung, Protokollierung und Dokumentation von Veranstaltungen
  • Unterstützung bei der Aufbereitung von Veranstaltungsdokumentationen zur Veröffentlichung
  • Eigenverantwortliche Umsetzung der anfallenden Tätigkeiten
  • selbstständige, konzeptionelle und methodische Arbeit
  • Kooperation und Kontaktpflege mit staatlichen und nichtstaatlichen Verantwortungsträgern sowie Pflege bestehender Netzwerke
  • Presse- und Öffentlichkeitsarbeit (u.a. Pflege/Administration der Website)
  • Besuch externer Weiterbildungen; Bereitschaft zu Wochenendarbeit

Wir bieten Ihnen eine interessante und vielseitige Tätigkeit mit der Möglichkeit in einem einzigartigen Projekt mitzuarbeiten, das neuartige Methoden zur politischen Bildung entwickeln wird, verbunden mit einer leistungsgerechten Vergütung (vorbehaltlich der Förderhöhe in Anlehnung an TVÖD 9/Stufe 5), Mitarbeit in einem engagierten, kreativen Team mit der Möglichkeit zur eigenen Weiterqualifizierung.

Wir wünschen uns ausdrücklich Bewerbungen von Menschen mit eigener oder familiärer Migrationsgeschichte.

Bitte richten Sie Ihre schriftliche aussagefähige Bewerbung mit Ihrem Anschreiben, Ihrem Lebenslauf und relevanten Zeugnissen bis zum 17.01.2018 via Email (pdf, 1 Dokument) unter Angabe des Stichwortes „BW03“ im Betreff an: bewerbung@dsm-sachsen.de

Die Bewerbungsgespräche finden voraussichtlich am 19.01.2018 im Dresdner Büro des Dachverbandes sächsischer Migrantenorganisationen e.V. (Lingnerallee 3, 01069 Dresden) statt.

[Ausschreibung im pdf-Format]

Vergeben! Stellenausschreibung: Projektleitung beim DSM in Teilzeit

Stellenausschreibung: der Dachverband sächsischer Migrantenorganisationen e.V. sucht engagierte und qualifizierte Mitarbeiter*innen für ein Projekt zur politischen Bildung

Im April 2017 wurde der Dachverband sächsischer Migrantenorganisationen e.V. in Dresden unter Beteiligung von 42 MigrantInnenorganisationen als gemeinsame Stimme von MigrantInnen für MigrantInnen etabliert. Er ist die Interessenvertretung sächsischer MigrantInnenorganisationen – landesweit tätig, demokratisch, überparteilich und überkonfessionell und versteht sich als nachhaltiges Instrument für eine erfolgreiche Integration gemäß dem Leitgedanken „Nicht Nebeneinander, sondern Miteinander“. Der Integrationsprozess in Sachsen wird ohne die aktive Beteiligung von MigrantInnen und Menschen mit Migrationshintergrund keinen nachhaltigen Erfolg haben.
Seit der Gründung konnte der Dachverband sächsischer Migrantenorganisation e.V. erfolgreich zahlreiche Projekte umsetzen. Für das neue Jahr ist die Bewilligung für ein neues Projekt zur politischen Bildung unter Einbezug der migrantischen Perspektive in Aussicht gestellt.

Für das Projekt
PerMigra. Verbesserung der Partizipation durch die Entwicklung neuer bedarfsorientierter Methoden der politischen Bildung aus der Perspektive von MigrantInnen.

suchen wir zur strukturieren Koordination des Projektes

ein*e Projektleiter*in in Teilzeit
(20 Stunden/Woche).

Vorbehaltlich der Förderung wird die Stelle ab sofort besetzt und ist vorerst projektgebunden bis zum 31.09.2019 befristet. Eine weitere Mitarbeit beim Dachverband sächsischer Migrantenorganistionen e.V. in Folgeprojekten ist vorgesehen und erwünscht.

Ihr Profil:

  • nachweisliche, einschlägige Projektleitungserfahrung
  • Kenntnisse über Methoden für die erfolgreiche Durchführung von Veranstaltungen (Nachweis durch Ausbildung oder Studium)
  • nachweislich, einschlägige Erfahrung bei der Konzipierung, Planung und Durchführung von Veranstaltungen
  • nachweislich, einschlägige Erfahrung bei der methodischen Umsetzung von Veranstaltungsformaten
  • die Fähigkeit zu konzeptionellem und strukturiertem Arbeiten, sowie grundlegende Kenntnisse der strukturierten Zusammenarbeit
  • analytisches Denkvermögen, Abstraktionsvermögen
  • Gute Office-Kenntnisse, bzw. selbständiges und kreatives Lösen von IT-Herausforderungen aller Art
  • Einfühlungsvermögen, Kontaktfreudigkeit, Teamfähigkeit, Flexibilität, organisatorische Fähigkeiten

Erwünscht außerdem:

  • politisch-kulturelles Hintergrundwissen, insbesondere zu Sachsen
  • Erfahrungen in der zivilgesellschaftlichen Arbeit
  • Begeisterung sowie Engagement für die Integrations- und Migrationsarbeit
  • Kenntnisse der migrantischen Communities in Sachsen
  • soziologisch/sozialwissenschaftliche Kenntnisse (nicht zwingend notwendig)

Zu Ihren Aufgaben gehören:

  • Koordinierung der Bestandaufnahme & der Bedarfsananylse zu Angeboten der MigrantInnenorganisationen in Sachsen generell und zur politischen Bildung im Speziellen
  • Terminplanung
  • Durchführung von Veranstaltungen
  • Begleitung, Protokollierung und Dokumentation von Veranstaltungen
  • Aufbereitung von Veranstaltungsdokumentationen zur Veröffentlichung
  • Eigenverantwortliche Umsetzung der anfallenden Tätigkeiten
  • selbstständige, konzeptionelle und methodische Arbeit
  • Kooperation und Kontaktpflege mit staatlichen und nichtstaatlichen Verantwortungsträgern sowie Pflege bestehender Netzwerke
  • Presse- und Öffentlichkeitsarbeit (u.a. Pflege/Administration der Website)
  • Besuch externer Weiterbildungen; Bereitschaft zu Wochenendarbeit

Wir bieten Ihnen eine interessante und vielseitige Tätigkeit mit der Möglichkeit in einem einzigartigen Projekt mitzuarbeiten, das neuartige Methoden zur politischen Bildung entwickeln wird, verbunden mit einer leistungsgerechten Vergütung (vorbehaltlich der Förderhöhe in Anlehnung an TVÖD 9/Stufe 5), Mitarbeit in einem engagierten, kreativen Team mit der Möglichkeit zur eigenen Weiterqualifizierung.

Wir wünschen uns ausdrücklich Bewerbungen von Menschen mit eigener oder familiärer Migrationsgeschichte.

Bitte richten Sie Ihre schriftliche aussagefähige Bewerbung mit Ihrem Anschreiben, Ihrem Lebenslauf und relevanten Zeugnissen bis zum 17.01.2018 via Email (pdf, 1 Dokument) unter Angabe des Stichwortes „BW02“ im Betreff an: bewerbung@dsm-sachsen.de

Die Bewerbungsgespräche finden voraussichtlich am 19.01.2018 im Dresdner Büro des Dachverbandes sächsischer Migrantenorganisationen e.V. (Lingnerallee 3, 01069 Dresden) statt.

[Ausschreibung im pdf-Format]

Vergeben! Stellenausschreibung: Projektleitung beim DSM mit soziologisch/wissenschaftlichem Profil in Teilzeit

Stellenausschreibung: der Dachverband sächsischer Migrantenorganisationen e.V. sucht engagierte und qualifizierte Mitarbeiter*innen für ein Projekt zur politischen Bildung

Im April 2017 wurde der Dachverband sächsischer Migrantenorganisationen e.V. in Dresden unter Beteiligung von 42 MigrantInnenorganisationen als gemeinsame Stimme von MigrantInnen für MigrantInnen etabliert. Er ist die Interessenvertretung sächsischer MigrantInnenorganisationen – landesweit tätig, demokratisch, überparteilich und überkonfessionell und versteht sich als nachhaltiges Instrument für eine erfolgreiche Integration gemäß dem Leitgedanken „Nicht Nebeneinander, sondern Miteinander“. Der Integrationsprozess in Sachsen wird ohne die aktive Beteiligung von MigrantInnen und Menschen mit Migrationshintergrund keinen nachhaltigen Erfolg haben.
Seit der Gründung konnte der Dachverband sächsischer Migrantenorganisation e.V. erfolgreich zahlreiche Projekte umsetzen. Für das neue Jahr ist die Bewilligung für ein neues Projekt zur politischen Bildung unter Einbezug der migrantischen Perspektive in Aussicht gestellt.

Für das Projekt
PerMigra. Verbesserung der Partizipation durch die Entwicklung neuer bedarfsorientierter Methoden der politischen Bildung aus der Perspektive von MigrantInnen.

suchen wir zur wissenschaftlich fundierten Gestaltung des Projektes

ein*e Projektleiter*in mit soziologisch/wissenschaftlichem Profil in Teilzeit
(20 Stunden/Woche).

Vorbehaltlich der Förderung wird die Stelle ab sofort besetzt und ist vorerst projektgebunden bis zum 31.09.2019 befristet. Eine weitere Mitarbeit beim Dachverband sächsischer Migrantenorganistionen e.V. in Folgeprojekten ist vorgesehen und erwünscht.

Ihr Profil:

  • nachweisliche, einschlägige Projektleitungserfahrung
  • soziologisch/sozialwissenschaftliche Kenntnisse (z.B. durch Studium oder Ausbildung)
  • nachweislich einschlägige Erfahrung im Durchführen von Befragungen
  • nachweislich einschlägige Erfahrung im Dokumentieren von Ergebnissen von Befragungen
  • nachweislich einschlägige Erfahrung in der Analyse von Befragungsergebnissen
  • die Fähigkeit zu konzeptionellem und strukturiertem Arbeiten, sowie grundlegende Kenntnisse der strukturierten Zusammenarbeit
  • analytisches Denkvermögen, Abstraktionsvermögen
  • Gute Office-Kenntnisse, bzw. selbständiges und kreatives Lösen von IT-Herausforderungen aller Art
  • Einfühlungsvermögen, Kontaktfreudigkeit, Teamfähigkeit, Flexibilität, organisatorische Fähigkeiten

Erwünscht außerdem:

  • politisch-kulturelles Hintergrundwissen, insbesondere zu Sachsen
  • Erfahrungen in der zivilgesellschaftlichen Arbeit
  • Begeisterung sowie Engagement für die Integrations- und Migrationsarbeit
  • Kenntnisse der migrantischen Communities in Sachsen
  • Erfahrung bei der Konzipierung, Planung und Durchführung von Veranstaltungen
  • Erfahrung bei der methodischen Umsetzung von Veranstaltungsformaten

Zu Ihren Aufgaben gehören:

  • Befragung zur Bestandaufnahme der Angebote der MigrantInnenorganisationen in Sachsen
  • Ermittlung des Bedarfes zur erfolgreichen Umsetzung von Angeboten generell und zur politischen Bildung im speziellen
  • Auswertung der Bestandaufnahme und Bedarfsanalyse
  • Planen von methodisch sinnvollen Veranstaltungen, die dem Bedarf entsprechen in Kooperation mit MigrantInnenorganisationen
  • Begleitung, Protokollierung und Dokumentation von Veranstaltungen
  • Aufbereitung von Veranstaltungsdokumentationen zur Veröffentlichung
  • Eigenverantwortliche Umsetzung der anfallenden Tätigkeiten
  • selbstständige, konzeptionelle und methodische Arbeit
  • Kooperation und Kontaktpflege mit staatlichen und nichtstaatlichen Verantwortungsträgern sowie Pflege bestehender Netzwerke
  • Presse- und Öffentlichkeitsarbeit (u.a. Pflege/Administration der Website)
  • Besuch externer Weiterbildungen; Bereitschaft zu Wochenendarbeit

Wir bieten Ihnen eine interessante und vielseitige Tätigkeit mit der Möglichkeit in einem einzigartigen Projekt mitzuarbeiten, das neuartige Methoden zur politischen Bildung entwickeln wird, verbunden mit einer leistungsgerechten Vergütung (vorbehaltlich der Förderhöhe in Anlehnung an TVÖD 9/Stufe 5), Mitarbeit in einem engagierten, kreativen Team mit der Möglichkeit zur eigenen Weiterqualifizierung.

Wir wünschen uns ausdrücklich Bewerbungen von Menschen mit eigener oder familiärer Migrationsgeschichte.

Bitte richten Sie Ihre schriftliche aussagefähige Bewerbung mit Ihrem Anschreiben, Ihrem Lebenslauf und relevanten Zeugnissen bis zum 17.01.2018 via Email (pdf, 1 Dokument) unter Angabe des Stichwortes „BW01“ im Betreff an: bewerbung@dsm-sachsen.de

Die Bewerbungsgespräche finden voraussichtlich am 19.01.2018 im Dresdner Büro des Dachverbandes sächsischer Migrantenorganisationen e.V. (Lingnerallee 3, 01069 Dresden) statt.

[Ausschreibung im pdf-Format]