Archiv der Kategorie: Internes

Neuer Termin – Veranstaltung „Grundlagen der PR im Verein verschoben auf 28. März 2020

Aus organisatorischen Gründen mussten wir die für morgen Samstag, den 7. März geplante Veranstaltung zum Thema „Grundlagen der PR im Verein“ kurzfristig verschieben. Neu findet sie drei Wochen später am 28. März 2020 statt. Veranstaltungsort bleibt wie bis anhin der Verband binationaler Familien und Partnerschaften, iaf e.V. an der Arndtstr. 63, 04275 Leipzig. Die Zeit bleibt ebenfalls gleich, von 10:00-15:00. Die Teilnahme an der Weiterbildung ist kostenlos, wir sind aber froh um eine Anmeldung bis 13. März 2020.

Alle weiteren Infos zur Veranstaltung sind hier zu finden.

Stellenanzeige: Praktikum beim DSM

(15h/Woche, 3 Monate)

Ab sofort suchen wir eine engagierte Praktikantin / einen engagierten Praktikanten für Recherchearbeiten im Rahmen der Mitwirkung zum neuen Sächsischen Integrations- und Teilhabegesetz. Das Praktikum ist begrenzt auf drei Monate Laufzeit und unvergütet. Arbeitsort ist Dresden.

Der Dachverband sächsischer Migrantenorganisationen e.V. (DSM) vertritt seit 2017 die Interessen von Migrant*innen in Sachsen. Er ist landesweit tätig, demokratisch, überparteilich und überkonfessionell und versteht sich als nachhaltiges Instrument für eine erfolgreiche gesamtgesellschaftliche Integration gemäß dem Leitgedanken „Nicht Nebeneinander, sondern Miteinander“. Seit der Gründung konnte der DSM erfolgreich zahlreiche Projekte umsetzen und hat sich mit der Erarbeitung des ersten migrantischen Forderungskataloges in Sachsen, dessen öffentlichkeitswirksamer Übergabe an die Landespolitik, sowie der maßgeblichen Mitgestaltung des neuen Koalitionsvertrages als zentraler Akteur in der sächsischen Migrationspolitik etabliert.

Deine Aufgaben:

  • Analyse und Vergleich sächsischer Gesetzesvorlagen zu Integration und politischer Teilhabe
  • Recherche von bestehenden Teilhabegesetzen in den verschiedenen Bundesländern
  • Unterstützung des Teams in der Geschäftsstelle Dresden in der täglichen Büroarbeit

Anforderungsprofil:

  • Studium, bevorzugt mit sozialwissenschaftlicher/geisteswissenschaftlicher Ausrichtung, oder vergleichbare Qualifikationen erwünscht
  • Ausgewiesene Kenntnisse im zivilgesellschaftlichen Engagement
  • Gute bis sehr gute PC-Kenntnisse (MS-Office)
  • Selbstständiges und selbstverantwortliches Arbeiten
  • Neugier, Kreativität und Flexibilität

Wir bieten:

  • Eine aufregende Praktikumsstelle bei einem zentralen Akteur der sächsischen Migrationspolitik
  • Einen einzigartigen Einblick in die migrationspolitische Arbeit auf Landesebene im Freistaat Sachsen
  • Die Möglichkeit, in einer wachsenden Organisation aktiv die gesetzlichen Rahmenbedingungen für die politische Teilhabe von Migrant*innen im Freistaat Sachsen zu verbessern
  • Den Erwerb wertvoller interkultureller Kompetenzen

Hast Du Lust, in einem engagierten, familiären Team mitzuwirken und aktiv die politische Teilhabe von Migrant*innen in Sachsen zu verbessern? Dann freuen wir uns auf Deine Online-Bewerbung mit vollständigen Bewerbungsunterlagen (inkl. Anschreiben, Lebenslauf, Hochschulzeugnisse) in einem Dokument bis zum 28. Februar 2020 an: bewerbung@dsm-sachsen.de.

Wir streben ein diskriminierungssensibles Auswahlverfahren an. Bitte trenne deshalb Namen, Geburtsort und Geburtsdatum von den Bewerbungsunterlagen/Motivationsschreiben und nenne diese nur in Deiner E-Mail an uns. Bitte sende kein Foto! Die Bewerbung von Migrant*innen/Menschen mit Migrationsgeschichte ist ausdrücklich erwünscht. Menschen mit Schwerbehinderung werden bei gleicher Qualifikation bevorzugt.

DSM übergibt Forderungskatalog an Landespolitik

Heute Freitag hat der Dachverband sächsischer Migrantenorganisationen e.V. (DSM) seinen Forderungskatalog in der Landespressekonferenz Sachsen an Vertreter*innen der sächsischen Landespolitik überreicht. Anwesend waren unter anderem der Sächsische Ausländerbeauftragte Geert Mackenroth (CDU Sachsen), sowie die Staatsministerin für Gleichstellung und Integration Petra Köpping (SPD Sachsen).

Historischer Moment für Migrant*innen und Postmigrant*innen in Sachsen

Zum ersten Mal überhaupt in der Geschichte Sachsens haben Migrant*innen und Postmigrant*innen gemeinsam einen Forderungskatalog erarbeitet. Das Dokument beleuchtet über ein breites Spektrum an Themen den politischen Ist-Zustand Sachsens aus (post)migrantischer Perspektive und stellt Forderungen zur Veränderung an die Landespolitik. Der Forderungskatalog wurde in einem partizipativen Prozess gemeinsam mit zentralen lokalen Akteur*innen aus der Migrationspolitik erarbeitet. Mit dem Forderungskatalog bietet sich der DSM als Gesprächspartner an, um gemeinsam den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die politische Teilhabe aller Menschen in Sachsen zu verbessern und einen nachhaltigen, überparteilichen Dialog anzustoßen. Initiator Kanwal Sethi, Vorsitzender des Migranten*innenbeirats Leipzig und Vorstandsmitglied des DSM, sagt dazu: „Wenn wir die Potenziale unserer vielfältigen Gesellschaft nutzen wollen, benötigt es einen gesellschaftlichen Struktur- und Bewusstseinswandel, der durch Vielfaltskompetenz gezeichnet ist.“

Voraussetzungen für echte Teilhabe schaffen

Die wissenschaftliche Referentin des DSM, Anne-Christin Tannhäuser kritisiert, dass „hier im Freistaat im politischen Diskurs besonders laut die Integration aller Neuzugewanderten verlangt wird. Dahinter steckt leider noch zu oft der Gedanke der Anpassung, der Vielfalt entgegensteht, zum Beispiel bei der komplizierten und kostspieligen Anerkennung ausländischer Abschlüsse.“. Sie betont die anstehende Aufgabe in der nächsten Legislatur: „Die Voraussetzungen für echte Teilhabe in Sachsen müssen noch geschaffen werden, Zugänge müssen sich öffnen und strukturelle Ausschlüsse abgebaut werden.“

Podiumsteilnehmer Özcan Karadeniz, Geschäftsführer Verband binationale Familien und Partnerschaften Leipzig, sieht ebenfalls die Notwendigkeit des Wandels: „In Bezug auf die sächsische Einwanderungsgesellschaft benötigen wir einen Paradigmenwechsel und einen Übergang von Minderheitenschutz zu ganzheitlichen Vorstellungen und Konzepten.“ Neben einer stärkeren Ressourcenorientierung und kompetenzorientierten Ansätzen ist für ihn „ein gelassenerer Blick und eine unaufgeregte Alltagspraxis“ wichtig.

Nachhaltigen, überparteilichen Dialog anstoßen – auch auf Bundesebene

Als Gründungsmitglied des Dachverband der Migrantenorganisationen in Ostdeutschland (DaMOst) wird der DSM im kommenden Jahr zudem auch Themen der Migrant*innen auf der Bundesebene anstoßen. „Die Anerkennung der Lebensarbeitsleistung ist ein großes Thema“, sagt Tatjana Jurk, Vorstandsvorsitzende des DSM. Für sie ist klar: „Die Altersarmut von Spätaussiedlern und jüdischen Kontingentflüchtlingen aufgrund der derzeitigen Regelungen sind ein gravierendes Beispiel für den Handlungsbedarf.“

Den vollständigen Forderungskatalog finden Sie hier: Forderungskatalog des DSM.

DSM erarbeitet Forderungskatalog für die Landtagswahlen

Sachsen droht mit der Landtagswahl eine politische Machtverschiebung. Um die Interessen von Migrant*innen zu schützen, erarbeitet der DSM einen Foderungskatalog. Dieser wird in Werkstattgesprächen in Chemnitz, Dresden und Leipzig im Dialog mit lokalen Akteur*innen erarbeitet. Das nächste Gespräch findet am 22. Juli in Chemnitz statt.

Ob mit internationaler Biografie oder Familiengeschichte: (Post)Migrant*innen, Neue Sachs*innen, Bindestrichdeutsche oder Geflüchtete gestalten und beleben Sachsen – jeden Tag. Doch sind die Mitsprachemöglichkeiten im Freistaat noch immer zu wenig ausgeprägt. Mit einer drohenden Machtverschiebung nach der Landtagswahl ist zu befürchten, dass sich die Lebensbedingungen einer großen Minderheit zusätzlich verschlechtern werden.

Aus diesem Grund lädt der Dachverband sächsischer Migrantenorganisationen e.V. (DSM) an vier Werkstattgesprächen ein, im Dialog einen Forderungskatalog zu erarbeiten, der noch vor der Landtagswahl öffentlichkeitswirksam der Politik übergeben wird. Ziel muss es sein, Politiker*innen egal welcher politischen Couleur sachlich detailliert und verständlich unsere Interessen klar zu machen und sie aufzufordern, diese innerhalb der nächsten Legislatur umzusetzen.

Wie funktioniert das Werkstattgespräch?

Die vier Werkstattgespräche dauern jeweils vier Stunden und befassen sich je nach Expertise und Interesse der Teilnehmenden mit 3-5 aus 8 verschiedenen Themenfeldern. Dieser Austausch ist für die Arbeit des DSM essentiell, ergebnisoffen und soweit wie möglich teilnehmergeleitet. Aufgrund der großen Vielfalt an Themen wird die Zeit jedoch weder reichen, um alle Themenfelder in aller Tiefe zu diskutieren, noch alle Aspekte eines Themenfeldes vor Ort zu betrachten. Deshalb ist es auch möglich, auf unserer Webpage unter der Rubrik Werkstätten den Forderungskatalog online mitzugestalten.

An wen richtet sich die Veranstaltung?

Der DSM freut sich auf eine rege Beteiligung und eine erfolgreiche Zusammenarbeit. Sowohl DSM-Verbandsmitglieder wie auch Migrantenbeirät*innen und zivilgesellschaftliche Akteur*innen im Bereich Migration, Integration und Inklusion sind herzlich dazu eingeladen, den Forderungskatalog aktiv mitzugestalten. Die Teilnahme ist kostenfrei. Froh sind wir um eine Anmeldung via Webformular über diesen Link.

Die weiteren Termine:

Chemnitz: Montag, 22. Juli, 16-20 Uhr, Haus der Kulturen, Karl-Liebknecht-Straße 15-17
Dresden: Fr, 26.07.2019, 16-20h, ZMO Jugend e.V., Kipsdorfer Str. 100
Leipzig: Do, 01.08.2019, 16-20h, Gesellschaft für Völkerverständigung, Werk 2, Kochstraße 132

 

DSM erarbeitet Forderungskatalog für Landtagswahlen

Ob mit internationaler Biografie oder Familiengeschichte: (Post)Migrant*innen, Neue Sachs*innen, Bindestrichdeutsche oder Geflüchtete, wir gestalten und beleben Sachsen – jeden Tag. Doch sind unsere Mitsprachemöglichkeiten im Freistaat noch immer zu wenig ausgeprägt. Es wird für uns entschieden, über uns diskutiert. Dabei wissen wir ganz genau wo uns der Schuh drückt, welche Bedürfnisse wir haben und was wir von der Politik einfordern.

Mit drei Werkstattgesprächen in Leipzig, Dresden und Chemnitz geben wir unseren Bedürfnissen Raum. Das erste findet statt am 15. Juni 2019 im Werk 2 in Leipzig. Gemeinsam mit wichtigen Akteuren lokaler Migrantenorganisationen laden wir ein zum Gespräch, um im Dialog einen Forderungskatalog zu erarbeiten. Die Priorisierung der einzelnen Forderungen wird auf der Website des DSM möglich sein. Der endgültige Forderungskatalog soll vor den Landtagswahlen am 01. September 2019 öffentlichkeitswirksam der Landesregierung und der sächsischen Politik präsentiert und übergeben werden.

Besonders in Zeiten, in denen Intoleranz und Diskriminierung zunehmen, ist es unabdingbar, gemeinsam für eine Politik des respektvollen Miteinanders zu werben. Davon profitiert ganz Sachsen. Unser Ziel muss deshalb sein, auch jenen Menschen eine Stimme geben, die selber nicht an die Urnen gehen dürfen und Forderungen zu stellen, an welchen keine mögliche zukünftige Landesregierung vorbei regieren kann.

Anmeldung: Wir bitten Sie um eine Anmeldung ihrer Teilnahme unter: https://forms.gle/NwKxkhsEUwHpvXoG8 oder per Mail an info@dsm-sachsen.de

Datum: 15. Juni 2019

Ort: Werk 2, Kochstraße 132, 04277 Leipzig

Zeit: 10:00 – 14:00

 

Ausschreibung Bundesfreiwilligendienst beim Dachverband sächsischer Migrantenorganisationen e.V.

Als anerkannter Träger des Bundesfreiwilligendienstes schreibt der Dachverband sächsischer Migrantenorganisationen e.V. vorbehaltlich der Richtlinie zum Bundesfreiwilligendienst (Veröffentlichung für Januar 2019 geplant) und der Mittelbewilligung aktuell zwei Bundesfreiwilligendienststellen aus. Der Einsatzbeginn ist für den 01.03.2019 am Dienstort Dresden geplant.

Im Folgenden finden Sie die Ausschreibungen:

Schwerpunktthema Unterstützung des DSM

Stellenausschreibung_BFD_BüroDresden_2019

Schwerpunktthema politische Bildung und Teilhabe von Migrant*innen in Sachsen

Stellenausschreibung BFD_politischeBildung_2019

Wir freuen uns über Ihre Bewerbungen bis zum 05.01.2019

MigrantInnen für Leipzig: Demokratie ist Recht für alle! Petition zur direkten Wahl des Migrantenbeirates beim Bürgermeister eingereicht

Am Dienstag (13.11.18) wurde dem Oberbürgermeister der Stadt Leipzig Herrn Burkhard Jung,
eine Petitionsliste mit über 300 Unterschriften von der Initiative "MigrantInnen für Leipzig"
überreicht. Die Petition ruft die Stadtverwaltung und den Stadtrat dazu auf, sich für eine Wahl
der Vertreterinnen und Vertreter des Migrantenbeirats einzusetzen.
Der Migrantenbeirat nimmt die Interessen der Leipziger Migrantinnen und Migranten
gegenüber städtischen Gremien wahr und hat Beratungsfunktion in integrationsrelevanten
Aufgaben. Bisher werden dessen Mitglieder vom Stadtrat nach nicht transparenten Kriterien
ernannt. Eine direkte Wahl des Gremiums würde die Legitimation des Beirats erhöhen und
somit einen Weg schaffen, nicht-wahlberechtigten Migrantinnen und Migranten die
Möglichkeit der politischen Partizipation zu ermöglichen. In Leipzig existiert dieser Beirat seit
2009 und hat aktuell 12 Vertreter*innen sowie 6 Mitglieder aus den Stadtratsfraktionen.
Seit 2012 setzt sich der Migrantenbeirat für eine direkte Wahl seiner Mitglieder ein. 2014
folgte der Stadtrat dem Vorschlag des Beirats und beauftragte die Stadtverwaltung ein
Wahlverfahren zu erarbeiten. (https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1000227)
Die Verwaltung legte im September 2018 einen Vorschlag zum „Verfahren zur Einrichtung des
Migrantenbeirates der Stadt Leipzig für die VII. Wahlperiode“ vor.
(https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011089) Irgendjemand erklärt: „Die
Verwaltung schlägt entgegen langer Debatten und Beschlüsse damit vor, dass der
Migrantenbeirat weiter benannt wird. Vorgesehen ist lediglich eine Qualifizierung und
Transparenz des Auswahlverfahrens. Damit übergeht die Stadtverwaltung die
Willensbekundungen aus dem Migtrantenbeirat und dem Stadtrat. Das ist ein Affront!“
Der Migrantenbeirat hat inzwischen einen Änderungsantrag
(https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011106) vorgelegt, mit der zur
Stadtratssitzung am 22. November für eine direkte Wahl plädiert wird.
"Migranten sind ein unverzichtbarer Bestandteil der Leipziger Bevölkerung. Mehr als 15 % der
Bevölkerung in Leipzig hat einen Migrationshintergrund. Die Wahl der Mitglieder des
Migrantenbeirats ist ein klarer Ausdruck eines politischen Willen, die Migranten echt an dem
gesellschaftlichen und politischen Leben der Stadt zu beteiligen. Eine Verweigerung dieses
Rechts wäre ein Armutszeugnis und stünde dem guten Ruf unserer Stadt als eine interkulturelle
Und bunte Stadt nicht gut zu Gesicht". So Hassan Zeinel Abidine, Vorsitzender der Syrienhilfe
e.V. und Gesellschaft für Völkerverständigung e.V.
Die Petition unterstützt diese Forderung (https://www.change.org/p/migrant-innen-inleipzig-sollen-ihren-eigenen-beirat-w%C3%A4hlen-d%C3%BCrfen
). Die Petition zur Wahl der
Migrantenvertreter wird noch bis zum 22.11.2018 online durchgeführt; bisher sind dort über
630 Unterschriften gesammelt worden. Zur nächsten Stadtratssitzung am 22.11.2018 sollen
diese Unterschriften ebenfalls bei den Stadtverordneten eingereicht werden und somit den
Interessen der Migrantinnen und Migranten Nachdruck verliehen werden.

Einladung zur Multiplikatorenschulung: Kommunikation, Rhetorik und Moderation

Einladung zur nächsten und für dieses Jahr letzten Multiplikatorenschulung des DSM

Wochenendseminar im Rahmen des Projekts “Förderung der Vereinsarbeit von Migrantenorganisationen durch Schulung von Ehrenamtlichen”

Projekt: Multiplikatorenschulungen in der Integrationsarbeit 2018

01.12. – 02.12.2018                                                          

Thema: Kommunikation, Rhetorik und Moderation

Zielgruppe: ehrenamtliche Mitarbeiter*innen der Mitgliedsorganisationen des DSM und anderer Migrant*innenorganisationen

Programm :
1. Tag: 01.12.2018

  • Arten und Ebenen der Kommunikation
  • Interkulturelle Aspekte der Kommunikation
  • Interkulturelle Missverständnisse und Ideen zu ihrer Überwindung
  • Rhetorische Grundlagen: Wie trete ich sicher und überzeugend auf?
  • Übung: Eine Rede halten
  • Rhetorische Grundlagen: Argumentieren
  • Übung: Argumentieren

2. Tag: 02.12.2018

  • Erfahrungsaustausch: Welche Herausforderungen habe ich beim Moderieren bisher erlebt?
  • Reflexion: Meine Rolle als Moderatorin/ Moderator
  • Was macht eine gute Moderation aus?
  • Mögliche Anlässe und Ziele von Moderation
  • Methoden- und Materialkoffer für Moderation
  • Moderationsübung: Gemeinsam Entscheidungen treffen

Die Anmeldung bitten wir bis zum 23.11.2018 verbindlich bei den Veranstaltungsorganisatorinnen einzureichen. Bitte um Angabe des Namens, Institution/Funktion, Anschrift, Teilnahme an einem oder beiden Tagen.

Anmeldung:
Tel.: 0351 – 65219588 (Mo – Fr)
Fax: 0351 – 646 35 88
Email: integration-plus-ins[@]gmx.de
www.dsm-sachsen.de

 

Praktikumsausschreibung des Dachverbandes sächsischer Migrantenorganisationen

Wir suchen derzeit nach einem Praktikanten oder einer Praktikantin für das Netzwerk der MigrantInnenbeiräte in Sachsen, für bis zu drei Monate. (Dienstort Leipzig)

Im April 2017 wurde der Dachverband sächsischer Migrantenorganisationen e.V. in Dresden unter Beteiligung von 42 MigrantInnenorganisationen als gemeinsame Stimme von MigrantInnen für MigrantInnen etabliert. Er ist die Interessenvertretung sächsischer MigrantInnenorganisationen – landesweit tätig, demokratisch, überparteilich und überkonfessionell und versteht sich als nachhaltiges Instrument für eine erfolgreiche Integration gemäß dem Leitgedanken „Nicht Nebeneinander, sondern Miteinander“.

Der Integrationsprozess in Sachsen wird ohne die aktive Beteiligung von MigrantInnen und Menschen mit Migrationshintergrund keinen nachhaltigen Erfolg haben. Seit der Gründung konnte der Dachverband sächsischer Migrantenorganisation e.V. erfolgreich zahlreiche Projekte umsetzen.

Seit Anfang Oktober existiert der Netzwerk der MigrantInnenbeiräte mit folgenden Aufgaben, u.a.:

– Unterstützung von AkteurInnen auf kommunaler Ebene bei der Etablierung von MigrantInnenbeiräten, z.B. bei Gesprächen mit Kommunalpolitiker-Innen, Verwaltung

– Beratung zur konzeptionellen Ausgestaltung kommunaler MigrantInnen-beiräte, z.B. Berufungsverfahren bzw. Wahlen, Funktion des Beirats, verankerte Rechte des Beirats

– Organisation, Durchführung und Dokumentation von Netzwerktreffen und Fachveranstaltungen

Zur Unterstützung dieses Netzwerks wird eine/r PraktikantIn gesucht. Die Tätigkeiten eines/einer PraktikantIn umfassen vordergründig assistierende Tätigkeiten, wie zum Beispiel Protokolle vom Vernetzungstreffen schreiben, Öffentlichkeitsarbeit, Veranstaltungen mitorganisieren.

Wir bieten Einblicke in die sächsische Kommunalpolitik, besonders in den Prozess der Gründung von Beiräten. Je nach Praktikumszeitraum haben Sie die Möglichkeit, große Vernetzungstreffen mit PolitikerInnen und AktivistInnen in Sachsen zu besuchen und unsere Workshoparbeit bzw. unsere Netzwerkveranstaltungen zu unterstützen. Uns ist dabei eine zuverlässige und selbständige Mitarbeit wichtig.

Bewerbung bitte ausschließlich per E-Mail an: Mohamed Okasha (Netzwerkkoordinator) m.okasha[@]dsm-sachsen.de

Einladung zur Jahreskonferenz des DSM am 3.11.2018

Der Dachverband sächsischer Migrantenorganisationen e.V. lädt herzlich zu seiner
Jahreskonferenz 2018 ein! Es erwartet Sie ein spannendes Programm aus Vorträgen und
Workshops zu Themen, die für migrantische Communities und Migrant*innenorganisationen
immer wieder und besonders in diesen politisch dynamischen Zeiten von Belang sind.
Was ist Ihnen wichtig – in Sachsen, im kommenden Wahljahr, zur Umsetzung politischer
Teilhabe? Kommen Sie vorbei, beteiligen Sie sich an den Diskussionen, lassen Sie uns wissen,
was Sie bewegt. Denn: gemeinsam sind wir stärker, nicht nebeneinander, sondern
miteinander!

Das vollständige Programm finden Sie hier: Einladung zur DSM Jahreskonferenz 2018 am 3.11.2018 in Leipzig

Die Jahreskonferenz findet in den Räumlichkeiten der Volkshochschule
Leipzig, Löhrstraße 3-7, 04105 Leipzig, statt. Die Teilnahme ist kostenlos, ein Mittagsimbiss
wird zur Verfügung gestellt. Bitte melden Sie sich zur optimalen Planung bis zum 01.11.2018
mit Angabe Ihres Wunsch-Workshops unter anmeldung@dsm-sachsen.de an.
Am 04.11.2018, 09:00 – 15:30 findet, ebenso in der Volkshochschule Leipzig, die
Mitgliederversammlung des DSM statt. An der Mitgliederversammlung können auch
Interessierte als Zuhörer*innen teilnehmen.
Fahrtkosten können im Rahmen des Projektes „Etablierung und Stärkung des Dachverbandes
sächsischer Migrantenorganisationen e.V.“ erstattet werden. Vertreter*innen unserer
Mitgliedsorganisationen können zusätzlich bei Aufwendung zur Übernachtung vom
03.11.2018 zum 04.11.2018 unterstützt werden. Bitte informieren Sie uns so schnell wie
möglich, wenn Sie diese Unterstützung in Anspruch nehmen möchten.
Wir freuen uns auf Sie!