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Büros und Räume für Migrantenorganisationen in Dresden

Bis zum 30. September können sich Vereine noch für Räume bewerben!

Weitere Informationen zu den „Engagement-Stützpunkten“ findet ihr HIER.
Den Fragebogen findet ihr HIER.

 

Mitteilung der Integrations- und Ausländerbeauftragten Frau Winkler:

Sehr geehrte Damen und Herren,

in den vergangenen zwei Jahren besuchten der Oberbürgermeister und ich viele Vereine und Gruppen, in denen sich Migrantinnen und Migranten engagieren. Viele erzählten uns, dass es schwer ist, Geld für Projekte zu beantragen oder ein Büro zu mieten. Wir versprachen zu helfen.

Jetzt haben wir ein Angebot für Sie. Es heißt „Engagement-Stützpunkte“ für Migrantenvereine in Dresden.

Ab dem 1. November 2020 gibt es zwei „Engagement-Stützpunkte“ in Dresden. Jeweils fünf Vereine bekommen in einem „Engagement-Stützpunkt“ ein gemeinsames Büro. Die Büros sind in der Volkshochschule Dresden (Annenstraße 10) und im Zentralwerk (Riesaer Straße 32) geplant. Das Büro kann von jedem Verein einmal in der Woche genutzt werden (immer am selben Tag von Montag bis Freitag). Im Büro sind Möbel und teilweise Technik vorhanden.

Beide „Engagement-Stützpunkte“ sind gut erreichbar mit Bahn und Bus. In beiden „Engagement-Stützpunkten“ gibt es weitere Räume, die teilweise nach Absprache von den Vereinen mitgenutzt werden können.

Jeder Verein muss für einen Platz im „Engagement-Stützpunkt“ 50 Euro im Monat bezahlen und darf bis zu drei Jahre dort bleiben.

Die Vereine im „Engagement-Stützpunkt“ bekommen auch Hilfe durch einen „Engagement-Berater“ oder eine „Engagement-Beraterin“. Das ist eine Person, die zum Beispiel hilft, Anträge zu stellen, Fördergeld abzurechnen, große Räume für Feste zu mieten oder Projekte zu planen. Wenn ein Verein in den „Engagement-Stützpunkt“ einzieht, dann muss er mit der Beraterin oder dem Berater regelmäßig zusammenarbeiten.

Wer noch keinen Verein gegründet hat, kann beim „Engagement-Stützpunkt“ leider noch nicht mitmachen.

Wenn Sie mit Ihrem Verein in einen „Engagement-Stützpunkt“ einziehen möchten, dann müssen Sie den angehängten Fragebogen vollständig ausfüllen und bis zum 30. September 2020 zurückschicken oder zurückbringen. Die Adresse steht auf dem Fragebogen.

Wenn Sie Fragen haben oder Hilfe beim Ausfüllen des Fragebogens brauchen, gehen Sie bitte in das „House of Resources“, Schweizer Straße 32, 01069 Dresden (Tel. 0351 40766253, E-Mail: info@hor-dresden.de). Bitte melden Sie sich dort vorher telefonisch oder per E-Mail an.

Gemeinsam mit der Volkshochschule, dem Zentralwerk, dem „Engagement-Berater“ und dem Koordinator Ehrenamt im Bereich Asyl werden zehn Migrantenvereine ausgesucht, die in die „Engagement-Stützpunkte“ einziehen können. Wir werden Sie Anfang Oktober informieren, ob Sie mitmachen können.

Viele Grüße vom Oberbürgermeister Dirk Hilbert. Er freut sich, wenn die „Engagement-Stützpunkte“ helfen, Ihre Vereine zu stärken. Nutzen Sie diese Chance!

Herzliche Grüße
Ihre Kristina Winkler

Integrations- und Ausländerbeauftragte

Seminar GRUNDLAGEN DER PR IM VEREIN am 5. September 2020

Wie sieht erfolgreiche Pressearbeit  im Verein aus? Mit welchen Mitteln können sich Vereine in der Öffentlichkeit darstellen? Darum soll es im Seminar „Grundlagen der PR im Verein“ gehen, das der Dachverband sächsischer Migrantenorganisationen e.V. innerhalb des Projektes „MigraMedia“ organisiert.

Das Seminar wird von der Diplom-Journalistin Dana Ritzmann  durchgeführt, die jahrzehntelange Berufserfahrung im Kontext Medien sowie Presse- und Öffentlichkeitsarbeit hat und auch als Kommunikationscoach und Trainerin für interkulturelle Kompetenzen arbeitet.

Das Seminar wird eine Mischung aus Theorieinput, einer Analyse vorhandener PR-Aktivitäten und Medienkontakte in den einzelnen Vereinen und Schreibübungen zu konkreten Themen aus dem Vereinsleben bieten. Es sollen dabei vor allem die Grundlagen der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, die zielgruppenorientierte Ansprache in der Vereins-PR, die Werkzeuge der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und der Aufbau einer Kommunikationsstrategie thematisiert werden.

DATUM und ORT:

Samstag, 05.09.2020, vom 10 bis 16:30 Uhr – Integrationszentrum „Globus“ e. V., Jägerstraße 1, 09111 Chemnitz

REFERENTIN:

Dana Ritzmann (Diplom-Journalistin und Kommunikationscoach, Dresden)

KOSTEN: Das Seminar ist kostenfrei.

ANMELDUNG: Wir bitten um eine Anmeldung via r.asendorpf@dsm-sachsen.de bis Do, 3. September. Achtung: Die maximale Teilnehmer*innenzahl beträgt 15 Teilnehmer*innen.

DATENSCHUTZ: Mit der Anmeldung erklärt ihr euch einverstanden, dass euer Name zur Datenverarbeitung zum Zwecke der Erfüllung der rechtlichen Pflichten durch den DSM für den Fördermittelgeber verwendet werden darf. Eine anderweitige Verwendung der personenbezogenen Daten wird ausgeschlossen.

Wir freuen uns auf euch!

Du hast Erfahrungen mit institutionellem Rassismus in Deutschland machen müssen?

Erzähl uns davon!

Am 25. Mai 2020 wurde der US-Amerikaner George Floyd vor laufenden Kameras von Polizisten getötet. 8 Minuten 46 Sekunden lang dauerte sein Todeskampf. Der abscheuliche Fall löste landesweite Proteste gegen institutionellen Rassismus und Polizeigewalt aus, die sich mittlerweile auch in vielen anderen Ländern bilden.

Auch in Deutschland erfahren viele Menschen tagtäglich institutionellen Rassismus am eigenen Leibe. Ob extreme Polizeigewalt oder rassistische Zuordnungen, Vorschriften und Regelungen oder vermeintlich harmlose Routinen – sie erzeugen systematische Benachteiligungen für Menschen, die als anders markiert werden. Schwarze und People of Color werden so ausgegrenzt, benachteiligt und herabgewürdigt, während es vielen weißen Menschen, die nach verbreitetem Verständnis zur deutschen Mehrheitsbevölkerung zählen, nicht einmal auffällt. Das Perfide daran ist, dass den Betroffenen nicht einmal erlaubt wird, darüber zu sprechen. Denn: So etwas gibt es angeblich bei uns nicht.

Der Dachverband sächsischer Migrant*innenorganisationen (DSM) ruft euch deshalb zu einer gemeinsamen Gegendarstellung auf.

Erhebt eure Stimmen! Teilt eure Erfahrungen mit institutionellem Rassismus mit uns!

Ob racial profiling, Erfahrungen in Behörden, im alltäglichen Leben, auf dem Arbeits- oder Wohnungsmarkt oder in Form eingeschränkter (politischer) Teilhabemöglichkeiten – erzählt davon, teilt es mit uns!

Unter dem Hashtag: #8min46sec auf Twitter und auf der Facebook Seite