DSM schockiert über rechtsextreme Gewalt in Halle

Dresden, 10. Oktober 2019

Der Dachverband sächsischer Migrantenorganisationen e.V. (DSM) ist schockiert über die rechtsextremen Gewalttaten in Halle. Er spricht allen Opfern und ihren Angehörigen sein tiefstes Mitgefühl aus und appelliert an Politik und an alle Menschen, sich sichtbar für mehr Solidarität und Dialog einzusetzen.

In Halle hat am Mittwoch ein rechtsextrem motivierter Attentäter versucht, eine Synagoge zu stürmen und anschließend mindestens zwei Menschen umgebracht. Der DSM ist tief betroffen über die schrecklichen antisemitischen Taten und spricht allen Opfern, Verletzten, Hinterbliebenen sowie der gesamten jüdischen Gemeinschaft in Halle sein tiefstes Mitgefühl aus.

Die Attentate sind nicht nur ein Angriff auf die jüdischen und migrantischen Mitbürger*innen, sondern zielen direkt auf das Herz des pluralistischen, friedlichen gesellschaftlichen Lebens in Deutschland und somit aller hier lebenden Bürger*innen. Der DSM ist zutiefst schockiert, jedoch nach der Hetze der letzten Monate ist das eingetreten was wir befürchteten – es folgen den Worten die Taten. Es liegt nun sowohl an der Politik als auch der gesamten Gesellschaft, gemeinsam aufzustehen gegen rechte Hetze und Ausgrenzung und für mehr gesellschaftlichen Zusammenhalt einzutreten.

 

Für weitere Nachfragen:

Emiliano Chaimite

Vorstandsvorsitzender

e.chaimite@dsm-sachsen.de