Gründung des Dachverbandes ostdeutscher Migrantenorganisationen am 20.10.2018 in Berlin

Am 20.10.2018 trafen sich ca. 80 Mitglieder der Migrantendachorganisationen aus Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen sowie Interessierte in Berlin, um den Dachverband ostdeutscher Migrantenorganisationen (DaMost) zu gründen.

Aufgrund der unterschiedlichen Einwanderungsgeschichten von Westdeutschland und Ostdeutschland und deren zu geringe Berücksichtigung auf gesamtdeutscher Ebene, machte sich dieser Zusammenschluss speziell der ostdeutschen Organisationen notwendig.

Zu den Delegierten aus Sachsen gehörte der Vorstandvorsitzende des DSM, Emiliano Chaimite. Er fasst die Botschaft, die von dieser Gründung ausgeht, wie folgt zusammen:

„260 migrantische Organisationen in Ostdeutschland werden nun mittels einer gemeinsamen Stimme vertreten. Die Zeit war reif für diesen Schritt, denn die Bedeutung der Migrantenorganisationen für den gesamtgesellschaftlichen Integrationsprozess ist immens. Dabei geht es nicht nur um die Vertretung von Interessen an Teilhabe und Partizipation, sondern auch um die über viele Jahre akkumulierten Erfahrungen der Mitglieder in den Migrantenorganisationen. Diese Expertise ist wichtig für neuankommende Migrant*innen, für Akteure auf der politischen Ebene, bei der migrantische Akteure nach wie vor unterrepräsentiert sind, sowie gesamtgesellschaftliche Debatten um Integration.

Dem gewählten Sprecherrat von DaMost gehören insgesamt 10 Mitglieder, zwei pro Landesverband, an. Zum Sprecher wurde José Manuel Paca aus Thüringen gewählt.

Kontakt zu DaMost: info[@]damost.de