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Stellenausschreibung: Projektleitung „neue sächsische Demokratietrainer*innen“

Der Dachverband sächsischer Migrantenorganisationen e.V. sucht eine engagierte und qualifizierte Leitung in Teilzeit für das Projekt „neue sächsische Demokratietrainer*innen“.

Für das Projekt „neue sächsische Demokratietrainer*innen“ suchen wir zur Leitung des Projekts ein*e erfahrene*n Projektleiter*in in Teilzeit (20 Stunden/ Woche) mit Dienstort Dresden. Die Stelle wird ab dem 01.01.2020 besetzt und ist vorerst projektgebunden bis zum 31.12.2020 befristet. Eine Projektverlängerung ist vorgesehen und die weitere Mitarbeit erwünscht.

Ihr Profil:

  • Sie planen, koordinieren und managen den Projektablauf
  • Sie organisieren die Veranstaltungen und finden die passenden Referent*innen
  • Sie sind vor Ort und betreuen die Veranstaltungen und das auch mal am Wochenende
  • Sie sind verantwortlich für die Dokumentation des Projekts sowie der Erstellung der Sachberichte
  • Sie sind Ansprechperson für das Projektteam, die Partner*innen, die Teilnehmenden und arbeiten mit der Geschäftsführung und dem ehrenamtlichen Vorstand zusammen

Ihre Fähigkeiten:

  • Sie arbeiten eigenständig, konzeptionell und strukturiert
  • Ihre Deutschkenntnisse sind verhandlungssicher und Sie haben Kenntnisse in mindestens einer anderen Sprache
  • Ihr Auftreten ist sicher und Ihre mündliche und schriftliche Ausdrucksfähigkeit sehr gut
  • eine Hochschulausbildung und/oder Berufserfahrungen im sozialen, kommunikativen, gesellschaftswissenschaftlichen, wirtschaftlichen Bereich oder vergleichbar
  • ausgewiesene Erfahrungen in der Projektleitung und Projektmanagement, Vernetzungsarbeit und Organisation sowie Durchführung von Veranstaltungen, bevorzugt im Feld der Integrations- und Migrationsarbeit
  • Erfahrungen bei der Planung, Durchführung und Auswertung von Veranstaltungen
  • eine hohe interkulturelle Kompetenz und Kenntnisse der Situation und Bedürfnisse der migrantischen Organisation in Sachsen
  • Einfühlungsvermögen, Kontaktfreudigkeit, Teamfähigkeit, Flexibilität und Hands-On Arbeitsweise
  • Identifikation mit den Zielen des DSM

Was wir bieten:

  • Eine interessante, vielseitige Tätigkeit in einem gesellschaftlich relevanten Themenfeld
  • Mitarbeit in einem wachsenden, engagierten und diversen Team
  • persönliche Gestaltungsmöglichkeiten im Projekt
  • Vergütung in Anlehnung an TVÖD E.9

Über das Projekt:

So divers wie die migrantischen Communities sind, so unterschiedlich sind die Herausforderungen. Die Migrantenselbstorganisationen (MSO) sind demokratisch organisiert und haben einen großen Einfluss auf die Mitglieder. Die Bestrebungen antidemokratischer Kräfte machen nicht vor MSO halt. Um die demokratische Praxis der Migrant*innen zu stärken, wollen wir über die Mitgliedsvereine des DSM ein verbandsinternes Beratungssystem aufbauen. Mit der Ausbildung von Haupt- und Ehrenamtlichen zu Demokratietrainer*innen sollen die demokratischen Verfahren innerhalb der MSO ausgebaut werden, einen demokratischen Erfahrungsraum schaffen sowie eine Alltäglichkeit der Teilhabe und Mitbestimmung erreichen. Somit soll die Resistenz gegen antidemokratische Positionen gestärkt und ein Auf- und Ausbau einer verbandsinternen Unterstützungsstruktur ebenso wie eine Stärkung der demokratischen Beteiligung erreicht werden.

Über den Dachverband sächsischer Migrantenorganisationen e.V.

Im April 2017 wurde der Dachverband sächsischer Migrantenorganisationen e.V. in Dresden als gemeinsame Stimme von Migrant*innen für Migrant*innen etabliert. Er ist die Interessenvertretung sächsischer Migrant*innenorganisationen – landesweit tätig, demokratisch, überparteilich und überkonfessionell und versteht sich als nachhaltiges Instrument für eine erfolgreiche Teilhabe und Inklusion gemäß dem Leitgedanken „Nicht Nebeneinander, sondern Miteinander“. Die Teilhabe und Inklusion in Sachsen wird ohne die aktive Beteiligung von Migrant*innen und Menschen mit Migrationshintergrund keinen nachhaltigen Erfolg haben. Seit der Gründung konnte der Dachverband sächsischer Migrantenorganisation e.V. erfolgreich zahlreiche Projekte umsetzen und möchte mit dem Projekt „neue sächsische Demokratietrainer*innen“ seine Mitgliedsvereine weiter stärken.

Wenn diese Stelle Ihr Interesse geweckt hat, richten Sie gerne Ihre schriftliche aussagekräftige Bewerbung mit Ihrem Anschreiben, Ihrem Lebenslauf und relevanten Zeugnissen via Email (in einem pdf-Dokument) unter Angabe des Stichwortes „Demokratietrainer*innen“ im Betreff an: bewerbung@dsm-sachsen.de

Mit Einsendung der Bewerbungsunterlagen stimmen Sie der vorübergehenden Speicherung Ihrer Daten für die Dauer des Bewerbungsprozesses zu. Nach Abschluss des Bewerbungsprozesses werden die Daten gelöscht.

Stellenausschreibung: Projektmitarbeit „neue sächsische Demokratietrainer*innen“

Der Dachverband sächsischer Migrantenorganisationen e.V. sucht eine*n engagierte*n und qualifizierte*n Mitarbeiter*in in Teilzeit für das Projekt „neue sächsische Demokratietrainer*innen“.

Für das Projekt „neue sächsische Demokratietrainer*innen“ suchen wir zur Mitarbeit im Projekt ein*e erfahrene*n Projektmitarbeiter*in in Teilzeit (20 Stunden/ Woche) mit Dienstort Dresden.

Die Stelle wird ab dem 01.01.2020 besetzt und ist vorerst projektgebunden bis zum 31.12.2020 befristet. Eine Projektverlängerung ist vorgesehen und die weitere Mitarbeit erwünscht.

Ihr Profil:

  • Sie verwalten und koordinieren den Projektablauf
  • Sie organisieren die Veranstaltungen mit und kümmern sich um die Abrechnung
  • Sie sind vor Ort und unterstützen die Veranstaltungen, und das auch mal am Wochenende
  • Sie sind verantwortlich für die Dokumentation des Projekts sowie der Erstellung der Sachberichte
  • Sie sind Ansprechperson für die Teilnehmenden und arbeiten mit der Projektleitung, der Geschäftsführung und dem ehrenamtlichen Vorstand zusammen

Ihre Fähigkeiten:

  • Sie arbeiten eigenständig und strukturiert
  • Ihre Deutschkenntnisse sind verhandlungssicher und Sie haben Kenntnisse in mindestens einer anderen Sprache
  • Ihr Auftreten ist sicher und Ihre mündliche und schriftliche Ausdrucksfähigkeit sehr gut
  • eine Hochschulausbildung und/oder Berufserfahrungen im sozialen, kommunikativen, gesellschaftswissenschaftlichen, wirtschaftlichen Bereich oder vergleichbar
  • ausgewiesene Erfahrungen in der Projektarbeit und Projektmanagement, Vernetzungsarbeit und Organisation sowie Durchführung von Veranstaltungen, bevorzugt im Feld der Integrations- und Migrationsarbeit
  • Erfahrungen bei der Organisation, Durchführung und Auswertung von Veranstaltungen
  • eine hohe interkulturelle Kompetenz und Kenntnisse der Situation und Bedürfnisse der migrantischen Organisation in Sachsen
  • Einfühlungsvermögen, Kontaktfreudigkeit, Teamfähigkeit, Flexibilität und Hands-On Arbeitsweise
  • Identifikation mit den Zielen des DSM

Was wir bieten:

  • Eine interessante, vielseitige Tätigkeit in einem gesellschaftlich relevanten Themenfeld
  • Mitarbeit in einem wachsenden, engagierten und diversen Team
  • persönliche Gestaltungsmöglichkeiten im Projekt
  • Vergütung in Anlehnung an TVÖD E.9

Über das Projekt:

So divers wie die migrantischen Communities sind, so unterschiedlich sind die Herausforderungen. Die Migrantenselbstorganisationen (MSO) sind demokratisch organisiert und haben einen großen Einfluss auf die Mitglieder. Die Bestrebungen antidemokratischer Kräfte machen nicht vor MSO halt. Um die demokratische Praxis der Migrant*innen zu stärken, wollen wir über die Mitgliedsvereine des DSM ein verbandsinternes Beratungssystem aufbauen. Mit der Ausbildung von Haupt- und Ehrenamtlichen zu Demokratietrainer*innen sollen die demokratischen Verfahren innerhalb der MSO ausgebaut werden, einen demokratischen Erfahrungsraum schaffen sowie eine Alltäglichkeit der Teilhabe und Mitbestimmung erreichen. Somit soll die Resistenz gegen antidemokratische Positionen gestärkt und ein Auf- und Ausbau einer verbandsinternen Unterstützungsstruktur ebenso wie eine Stärkung der demokratischen Beteiligung erreicht werden.

Über den Dachverband sächsischer Migrantenorganisationen e.V.

Im April 2017 wurde der Dachverband sächsischer Migrantenorganisationen e.V. in Dresden als gemeinsame Stimme von Migrant*innen für Migrant*innen etabliert. Er ist die Interessenvertretung sächsischer Migrant*innenorganisationen – landesweit tätig, demokratisch, überparteilich und überkonfessionell und versteht sich als nachhaltiges Instrument für eine erfolgreiche Teilhabe und Inklusion gemäß dem Leitgedanken „Nicht Nebeneinander, sondern Miteinander“. Die Teilhabe und Inklusion in Sachsen wird ohne die aktive Beteiligung von Migrant*innen und Menschen mit Migrationshintergrund keinen nachhaltigen Erfolg haben. Seit der Gründung konnte der Dachverband sächsischer Migrantenorganisation e.V. erfolgreich zahlreiche Projekte umsetzen und möchte mit dem Projekt „neue sächsische Demokratietrainer*innen“ seine Mitgliedsvereine weiter stärken.

Wenn diese Stelle Ihr Interesse geweckt hat, richten Sie gerne Ihre schriftliche aussagekräftige Bewerbung mit Ihrem Anschreiben, Ihrem Lebenslauf und relevanten Zeugnissen via Email (in einem pdf-Dokument) unter Angabe des Stichwortes „Demokratietrainer*innen“ im Betreff an: bewerbung@dsm-sachsen.de

Mit Einsendung der Bewerbungsunterlagen stimmen Sie der vorübergehenden Speicherung Ihrer Daten für die Dauer des Bewerbungsprozesses zu. Nach Abschluss des Bewerbungsprozesses werden die Daten gelöscht.

Erster migrantischer Unternehmerstammtisch in Dresden

Der DSM organisiert mit der Unterstützung der KAUSA Servicestelle Dresden, der IHK Dresden und der Handelskammer Dresden den 1. migrantischen Unternehmerstammtisch. In den Räumen des Weltclub e.V. werden von 11 bis 14 Uhr, nach kurzen Input Vorträgen zu den Themen „Unternehmensgründung“ und „Unterstützung Ausbildungsbetrieb“ die Teilnehmenden die Chance haben, in Arbeitsgruppen zu den Themen sich auszutauschen, Fragen zu stellen und sich zu vernetzen.

Zeit: von 11 bis 14 Uhr; Ort: Weltclub e.V., Königsbrücker Str. 13, 01099 Dresden. Es wird um Anmeldung unter info@dsm-sachsen.de, Betreff: „Unternehmerstammtisch“ gebeten.

Erster migrantischer Unternehmerstammtisch in Dresden!

Der DSM organisiert mit der Unterstützung der KAUSA Servicestelle Dresden, der IHK Dresden und der Handwerkskammer Dresden den ersten migrantischen Unternehmerstammtisch in Dresden. In den Räumen des Weltclub e.V. werden von 11 bis 14 Uhr, nach kurzen Input-Vorträgen zu den Themen „Unternehmensgründung“ und „Unterstützung Ausbildungsbetrieb“ die Teilnehmenden die Chance haben, sich in Arbeitsgruppen zu den Themen auszutauschen, Fragen zu stellen und sich zu vernetzen. Es wird um Anmeldung unter info@dsm-sachsen.de, Betreff: „Unternehmerstammtisch“ gebeten.

Werkstattgespräch Dresden

Ob mit internationaler Biografie oder Familiengeschichte: als (Post)Migrant*innen, Neue Sachs*innen, Bindestrichdeutsche oder Geflüchtete gestalten und beleben wir Sachsen – jeden Tag. Doch sind unsere Mitsprachemöglichkeiten im Freistaat noch immer zu wenig ausgeprägt. Es wird für uns entschieden, über uns diskutiert. Dabei wissen wir ganz genau, wo uns der Schuh drückt, welche Bedürfnisse wir haben und was wir von der Politik einfordern.

Mit Werkstattgesprächen in Chemnitz, Dresden und Leipzig wollen wir diesen Forderungen politisches Gewicht geben. Gemeinsam mit lokalen migrationspolitischen Akteuren werden wir im Dialog einen Forderungskatalog erarbeiten, der in seiner endgültigen Fassung vor den Landtagswahlen am 1. September 2019 öffentlichkeitswirksam der Landesregierung präsentiert und übergeben wird.

Das Gespräch in Dresden findet statt im ZMO Jugend e.V., Kipsdorfer Str. 100, 01277 Dresden. Aufgrund des beschränkten Platzangebotes bitten wir um Ihre Anmeldung via untenstehendem Formular oder per Mail.

DSM erarbeitet Forderungskatalog für die Landtagswahlen

Sachsen droht mit der Landtagswahl eine politische Machtverschiebung. Um die Interessen von Migrant*innen zu schützen, erarbeitet der DSM einen Foderungskatalog. Dieser wird in Werkstattgesprächen in Chemnitz, Dresden und Leipzig im Dialog mit lokalen Akteur*innen erarbeitet. Das nächste Gespräch findet am 22. Juli in Chemnitz statt.

Ob mit internationaler Biografie oder Familiengeschichte: (Post)Migrant*innen, Neue Sachs*innen, Bindestrichdeutsche oder Geflüchtete gestalten und beleben Sachsen – jeden Tag. Doch sind die Mitsprachemöglichkeiten im Freistaat noch immer zu wenig ausgeprägt. Mit einer drohenden Machtverschiebung nach der Landtagswahl ist zu befürchten, dass sich die Lebensbedingungen einer großen Minderheit zusätzlich verschlechtern werden.

Aus diesem Grund lädt der Dachverband sächsischer Migrantenorganisationen e.V. (DSM) an vier Werkstattgesprächen ein, im Dialog einen Forderungskatalog zu erarbeiten, der noch vor der Landtagswahl öffentlichkeitswirksam der Politik übergeben wird. Ziel muss es sein, Politiker*innen egal welcher politischen Couleur sachlich detailliert und verständlich unsere Interessen klar zu machen und sie aufzufordern, diese innerhalb der nächsten Legislatur umzusetzen.

Wie funktioniert das Werkstattgespräch?

Die vier Werkstattgespräche dauern jeweils vier Stunden und befassen sich je nach Expertise und Interesse der Teilnehmenden mit 3-5 aus 8 verschiedenen Themenfeldern. Dieser Austausch ist für die Arbeit des DSM essentiell, ergebnisoffen und soweit wie möglich teilnehmergeleitet. Aufgrund der großen Vielfalt an Themen wird die Zeit jedoch weder reichen, um alle Themenfelder in aller Tiefe zu diskutieren, noch alle Aspekte eines Themenfeldes vor Ort zu betrachten. Deshalb ist es auch möglich, auf unserer Webpage unter der Rubrik Werkstätten den Forderungskatalog online mitzugestalten.

An wen richtet sich die Veranstaltung?

Der DSM freut sich auf eine rege Beteiligung und eine erfolgreiche Zusammenarbeit. Sowohl DSM-Verbandsmitglieder wie auch Migrantenbeirät*innen und zivilgesellschaftliche Akteur*innen im Bereich Migration, Integration und Inklusion sind herzlich dazu eingeladen, den Forderungskatalog aktiv mitzugestalten. Die Teilnahme ist kostenfrei. Froh sind wir um eine Anmeldung via Webformular über diesen Link.

Die weiteren Termine:

Chemnitz: Montag, 22. Juli, 16-20 Uhr, Haus der Kulturen, Karl-Liebknecht-Straße 15-17
Dresden: Fr, 26.07.2019, 16-20h, ZMO Jugend e.V., Kipsdorfer Str. 100
Leipzig: Do, 01.08.2019, 16-20h, Gesellschaft für Völkerverständigung, Werk 2, Kochstraße 132

 

Stellenausschreibung: Engagierte*r Praktikant*in gesucht!

Wir suchen eine engagierte Praktikantin / einen engagierten Praktikanten für unsere unterschiedlichen Projekte mit einer Zeitdauer von bis zu drei Monaten.

Im April 2017 wurde der Dachverband sächsischer Migrantenorganisationen e.V. in Dresden unter Beteiligung von 42 Migrant*innenorganisationen als gemeinsame Stimme von MigrantInnen für MigrantInnen in Sachsen etabliert. Er ist als Interessenvertretung sächsischer Migrant*innenorganisationen landesweit tätig, demokratisch, überparteilich und überkonfessionell und versteht sich als nachhaltiges Instrument für eine erfolgreiche gesamtgesellschaftliche Integration gemäß dem Leitgedanken „Nicht Nebeneinander, sondern Miteinander“. Seit der Gründung konnte der Dachverband sächsischer Migrantenorganisation e.V. erfolgreich zahlreiche Projekte umsetzen.

Sie haben Lust auf Lernen durch Engagement, Projektarbeit in der Politischen Bildung, auf Arbeit mit Medien, mit Erwachsenen, in Brennpunkten, auf Arbeit mit Migrant*innenorganisationen, Recherchieren, Organisieren – auch nur eines davon oder alles zusammen? Dann suchen wir SIE!

Egal ob als Student*in der Politologie, Organisationspädagogik, Sozialen Arbeit, Sozialpädagogik oder Psychologie, Mediengestaltung, Medienwissenschaften, Erziehungswissenschaften, DaF/DaZ, Kultwissenschaften – wir bieten Ihnen u.a. Einblicke in die politische Bildung und Kommunalpolitik, sowie das Innenleben von Migrant*innenorganisationen.

Bei uns sind Sie gleich mittendrin in der politischen Arbeit, Organisationsarbeit, politischen Bildungsarbeit, Büroarbeit, in einem kleinen familiären Team, das Projekte in ganz Sachsen (und darüber hinaus) durchführt.

Melden Sie sich bei uns – und machen Sie Ihr Praktikum für mindestens 4 Wochen.

Wir bieten:

  • Aktive Bildungsarbeit mit verschiedenen Organisationen.
  • Die Vermittlung von politischer Bildung und Medienkompetenzen
  • Mitplanen an eigenen oder bestehenden Projekten und die Durchführung in einem familiären Team
  • Einblick in politische Bildung, besonders Kommunalpolitik hautnah

Wir erwarten:

Einsatz, Interesse, Haltung. Mehr eigentlich nicht. Wir arbeiten in einem kleinen Team ausschließlich in Projekten, deswegen ist es wichtig, dass Sie

  • Flexibel und offen sind
  • Freude an Kreativität haben und
  • Neugierig auf ein breites und manchmal abwechslungsreiches Arbeitsfeld sind.

Bewerbung bitte ausschließlich per E-Mail an: bewerbung@dsm-sachsen.de 

Wir freuen uns auf Sie!

 

Pressemitteilung vom 12. April 2019: Stellungnahme zum neuen Polizeigesetz

Der Dachverband sächsischer Migrantenorganisationen e.V. (DSM) kritisiert die Verabschiedung des neuen Polizeigesetzes in Sachsen und befürchtet die Begünstigung von ‚Racial Profiling’ durch erweiterte polizeiliche Befugnisse.

Am 10.04.2019 hat der Sächsische Landtag das neue Polizeigesetz verabschiedet. Es ist die erste umfassende Neuerung des Polizeigesetzes in Sachsen seit 20 Jahren und hat aufgrund der ausgeweiteten polizeilichen Befugnisse im Vorfeld der Abstimmung für heftige Diskussionen gesorgt. Der DSM anerkennt die Notwendigkeit, ein neues, den veränderten Zeiten angepasstes Polizeigesetz auszuarbeiten. Die im nun verabschiedeten Gesetz verankerten Maßnahmen kritisiert er aber als unvereinbar mit den Prinzipien des Rechtsstaates und befürchtet eine Zunahme von ‚Racial Profiling.’

Mit dem neuen Polizeigesetz werden Polizisten künftig schon „im Vorfeld einer konkreten Gefahr“ eingreifen dürfen. Eine „abstrakte Gefahr“ reicht, um Menschen zu überwachen und präventive Kontakt- und Aufenthaltsverbote auszusprechen. Nach Zustimmung eines Richters oder einer Richterin darf die Polizei auch ohne Verdacht auf eine konkrete Straftat Telefongespräche abhören und Kurznachrichten einer verdächtigten Person mitlesen.

Emiliano Chaimite, Vorsitzender des DSM, kritisiert diese Befugnisse als Verletzung der Rechtssicherheit. „Das grundlegende Prinzip eines Rechtsstaates ist, dass man als Mitglied der Gesellschaft weiß, wodurch man sich strafbar macht“, so Chaimite. Dieses Prinzip werde allerdings durch unklare und interpretationsoffene Formulierungen verletzt. Gerade im Zusammenhang mit rassistischen Übergriffen in Sachsen betrachtet er die erweiterten Überwachungsrechte als problematisch: „Die im neuen Polizeigesetz verankerten Maßnahmen, wie beispielsweise das Eingreifen ohne konkreten Verdachtsmoment, begünstigen ‚Racial Profiling’“, meint Chaimite.

Als ‚Racial Profiling’ wird das rechtswidrig nach diskriminierenden Kriterien erfolgende Agieren von Polizei-, Sicherheits-, Einwanderungs- und Zollbeamten bezeichnet, nach dem Personen anhand äußerlicher Merkmale kontrolliert werden. Oft ist dieses Agieren das Resultat einer Situation, in welcher sich Polizist*innen auf ihre Intuition und ihre Erfahrungen verlassen müssen. Da diese Erfahrungen jedoch vielfach geprägt sind von Zuschreibungen, Einstellungen und kulturell geprägten Stereotypen, führt die überproportionale Kontrolle bestimmter Personengruppen zu überproportional vielen Treffern aus dieser Gruppe – was wiederum die überproportionale Kontrolle bestimmter Personengruppen bewirkt.

Racial Profiling verstösst gegen das Diskriminierungsverbot. Ohne konkretes Verdachtsmoment sind polizeiliche Maßnahmen auf Grundlage äußerer Zuschreibungen und ohne objektiven Grund menschenrechtswidrig. Die demütigende Erfahrung, grundlos in der Öffentlichkeit von der Polizei kontrolliert zu werden, kann zu Stigmatisierung und Ausgrenzung ganzer Communities führen und untergräbt gesamtgesellschaftliche Integrationsbemühungen.