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Bildungsseminar „Grundlagen der PR im Verein“

 Grundlagen der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
– Zielgruppenorientierte Ansprache in der Vereins-PR
– Werkzeuge der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
– Aufbau einer Kommunikationsstrategie

Methodik:
– Theorieinput und Referentenvortrag
– Analyse vorhandener PR-Aktivitäten und Medienkontakte
– Schreibübungen zu konkreten Themen aus dem Vereinsleben

Zeit: Samstag, 07.03.2020, von 10 bis 15:00 Uhr

Ort: Verband binationaler Familien und Partnerschaften, iaf e.V.,
Arndtstr. 63, 04275 Leipzig

Dozentin: Dana Ritzmann, Dipl.-Journalistin

Gefördert durch:

Rechter Terror: DSM fordert mehr Unterstützung für Vereine

Der Dachverband sächsischer Migrantenorganisationen e.V. (DSM) ist erschüttert über den Anschlag in Hanau und den in ganz Deutschland zunehmenden Rechtsextremismus. Der DSM appelliert an alle demokratischen Parteien, rechte Gewalttaten endlich als Terror zu benennen und zivilgesellschaftliche Strukturen zu stärken, die sich diesem entgegenstellen.

Nach aktuellem Stand sind in Hanau zehn Menschen durch einen Rechtsextremen getötet worden. Der DSM ist erschüttert über diesen Anschlag und spricht allen Betroffenen seine Anteilnahme aus. Die Gewalttat reiht sich ein in eine stetig wachsende Liste rechter Terrorakte. Er zeigt, wie weit sich der Rechtsextremismus in Deutschland in die Mitte der Gesellschaft gefressen hat.

Deutschland leidet unter einem Klima der Gewalt, das direkt in der alltäglichen, hetzerischen Sprache demokratiefeindlicher Demagogen wurzelt. Wenn der thüringische Faschist Björn Höcke wie diesen Montag vor tausenden Anhängern in Dresden predigt, kritische zivilgesellschaftliche NGO’s in Zukunft nicht mehr zu tolerieren und explizit sagt, „wir werden diese sogenannte Zivilgesellschaft dann leider trockenlegen müssen“, bietet dies den Nährboden für Hass und Spaltung.

Angesichts des vergifteten gesellschaftlichen Klimas fordert der DSM die Politik dazu auf, endlich von der Hufeisentheorie Abstand zu nehmen und rechte Gewalt als Terror zu benennen. Der DSM fordert zudem, gezielt gegen Rechtsextremismus vorzugehen und zivilgesellschaftliche Akteur*innen angemessen zu fördern. Wenn Faschisten aus der AfD öffentlich die Abschaffung der pluralistischen Demokratie fordern und gleichzeitig die Liste der Opfer rechtsextremen Terrors stetig wächst, dann ist die stärkste Reaktion der demokratischen Parteien, sich sichtbar an die Seite der unter Beschuss stehenden Zivilgesellschaft zu stellen und diese zu stärken.

Mit ihrer täglichen Arbeit tragen Vereine maßgeblich zum gesellschaftlichen Zusammenhalt bei und treten den aktuellen antidemokratischen Bestrebungen entscheidend entgegen. Leider kämpfen aber, mit dem Beispiel Sachsen, gerade ehrenamtliche Strukturen immer wieder mit fehlender finanzieller Förderung. So wurden etwa im Bereich „Integrative Maßnahmen“ in ganz Sachsen auf dramatische Weise Projektgelder gekürzt. Zudem gibt es in Sachsen noch immer keine institutionelle Förderung wichtiger zivilgesellschaftlicher Organisationen, was den Aufbau professionalisierter Strukturen erschwert. Der DSM fordert deshalb, dass gerade im Hinblick auf die stetig wachsende Liste rechter Terrorakte die Arbeit von Vereinen im Kampf gegen Rassismus und gesellschaftliche Spaltung endlich auch durch eine sichere finanzielle Unterstützung angemessen gewürdigt wird.

 

Den gesamten Forderungskatalog des DSM finden Sie hier:

http://dsm-sachsen.de/wp-content/uploads/2019/08/Forderungskatalog_Druck_A4.pdf

Stellenanzeige: Praktikum beim DSM

(15h/Woche, 3 Monate)

Ab sofort suchen wir eine engagierte Praktikantin / einen engagierten Praktikanten für Recherchearbeiten im Rahmen der Mitwirkung zum neuen Sächsischen Integrations- und Teilhabegesetz. Das Praktikum ist begrenzt auf drei Monate Laufzeit und unvergütet. Arbeitsort ist Dresden.

Der Dachverband sächsischer Migrantenorganisationen e.V. (DSM) vertritt seit 2017 die Interessen von Migrant*innen in Sachsen. Er ist landesweit tätig, demokratisch, überparteilich und überkonfessionell und versteht sich als nachhaltiges Instrument für eine erfolgreiche gesamtgesellschaftliche Integration gemäß dem Leitgedanken „Nicht Nebeneinander, sondern Miteinander“. Seit der Gründung konnte der DSM erfolgreich zahlreiche Projekte umsetzen und hat sich mit der Erarbeitung des ersten migrantischen Forderungskataloges in Sachsen, dessen öffentlichkeitswirksamer Übergabe an die Landespolitik, sowie der maßgeblichen Mitgestaltung des neuen Koalitionsvertrages als zentraler Akteur in der sächsischen Migrationspolitik etabliert.

Deine Aufgaben:

  • Analyse und Vergleich sächsischer Gesetzesvorlagen zu Integration und politischer Teilhabe
  • Recherche von bestehenden Teilhabegesetzen in den verschiedenen Bundesländern
  • Unterstützung des Teams in der Geschäftsstelle Dresden in der täglichen Büroarbeit

Anforderungsprofil:

  • Studium, bevorzugt mit sozialwissenschaftlicher/geisteswissenschaftlicher Ausrichtung, oder vergleichbare Qualifikationen erwünscht
  • Ausgewiesene Kenntnisse im zivilgesellschaftlichen Engagement
  • Gute bis sehr gute PC-Kenntnisse (MS-Office)
  • Selbstständiges und selbstverantwortliches Arbeiten
  • Neugier, Kreativität und Flexibilität

Wir bieten:

  • Eine aufregende Praktikumsstelle bei einem zentralen Akteur der sächsischen Migrationspolitik
  • Einen einzigartigen Einblick in die migrationspolitische Arbeit auf Landesebene im Freistaat Sachsen
  • Die Möglichkeit, in einer wachsenden Organisation aktiv die gesetzlichen Rahmenbedingungen für die politische Teilhabe von Migrant*innen im Freistaat Sachsen zu verbessern
  • Den Erwerb wertvoller interkultureller Kompetenzen

Hast Du Lust, in einem engagierten, familiären Team mitzuwirken und aktiv die politische Teilhabe von Migrant*innen in Sachsen zu verbessern? Dann freuen wir uns auf Deine Online-Bewerbung mit vollständigen Bewerbungsunterlagen (inkl. Anschreiben, Lebenslauf, Hochschulzeugnisse) in einem Dokument bis zum 28. Februar 2020 an: bewerbung@dsm-sachsen.de.

Wir streben ein diskriminierungssensibles Auswahlverfahren an. Bitte trenne deshalb Namen, Geburtsort und Geburtsdatum von den Bewerbungsunterlagen/Motivationsschreiben und nenne diese nur in Deiner E-Mail an uns. Bitte sende kein Foto! Die Bewerbung von Migrant*innen/Menschen mit Migrationsgeschichte ist ausdrücklich erwünscht. Menschen mit Schwerbehinderung werden bei gleicher Qualifikation bevorzugt.

1. Expert*innengespräch: Alltag I – Familie & Community

Im Sommer 2019 haben wir erfolgreich einen Forderungskatalog an die Landespolitik übergeben und damit massgeblich den Koalitionsvertrag mitgeprägt. Dieses Jahr wollen wir daran anknüpfen und auch auf kommunaler Ebene die dringlichen Probleme benennen.

Dafür brauchen wir Sie! Sie besitzen die Expertise für Ihre eigenen Belange und kennen die Probleme Ihrer Communities am besten. Aus diesem Grund freuen wir uns sehr, Sie am Freitag, 7. Februar zu unserem Expert*innengespräch in den King’s Court auf dem Alten Messe-Gelände in Leipzig einzuladen. Gerne auch weitersagen!

Bestürzung und Solidarität

Der DSM verurteilt die Schüsse auf das Bürgerbüro des SPD-Politikers Dr. Karamba Diaby und fordert die Zivilgesellschaft auf, entschiedener gegen rechte Gewalt aufzustehen.

Wieder Schüsse, wieder Halle – der DSM reagiert mit Bestürzung auf die Attacke auf das Bürgerbüro des SPD-Bundestagsabgeordneten Dr. Karamba Diaby vom 15. Januar und sichert dem Politiker, sowie allen Menschen mit internationaler Biographie, denen dieser Angriff ebenfalls galt, uneingeschränkte Solidarität zu. Wir hoffen, dass die große Anteilnahme in ganz Deutschland anhält und Herrn Dr. Diaby ermutigt, seine politische Arbeit weiter zu führen.

Der DSM hofft zudem auf eine baldige Aufklärung des Anschlags und fordert Politik und Zivilgesellschaft auf, entschiedener gegen rassistisch motivierte Hassverbrechen vorzugehen. Die Attacke in Halle reiht sich ein in eine immer länger werdende Liste von Verbrechen, die mit der Ermordung des CDU-Politikers Walter Lübcke und dem Anschlag in Halle vom 8. Oktober letztes Jahr ihre traurigen Höhepunkte erreichte. Es wird Zeit, dass Politiker, Medien und auch die Zivilgesellschaft populistischen, menschenfeindlichen Diskursen den Nährboden entziehen, offen für mehr Vielfalt einstehen und rechte Gewalt mit allen Mitteln des Rechtsstaates bekämpfen.

Den Forderungskatalog des DSM an die Politik finden Sie hier: http://dsm-sachsen.de/wp-content/uploads/2019/08/Forderungskatalog_Druck_A4.pdf

Sächsischer Koalitionsvertrag: Viele positive Veränderungen – und einige Leerstellen

Mit dem neuen Koalitionsvertrag macht Sachsen einen großen Schritt in Richtung einer vielfaltsbewussten Gesellschaft. Der DSM freut sich über die produktiven Gespräche mit allen Bündnisparteien und die Übernahme zentraler Forderungen in den Vertrag. Mit der vorgesehenen Ausarbeitung eines Sächsischen Integrations- und Teilhabegesetzes steht allerdings der wichtigste Teil noch bevor. Gemäß dem Leitsatz „Nicht Nebeneinander, sondern Miteinander“, wird sich der DSM aktiv in diese Gespräche einbringen.

Der neue Koalitionsvertrag tritt in Kraft: nach dem Ja vonseiten der Grünen/Bündnis 90 gestern Donnerstag wird heute das neue Kabinett vorgestellt. Der Dachverband sächsischer Migrantenorganisationen e.V. (DSM) betrachtet den sächsischen Koalitionsvertrag als wichtigen Schritt in Richtung einer vielfaltsbewussten Gesellschaft. „Mit dem neuen Koalitionsvertrag zeigt das Regierungsbündnis, dass es die Anliegen von Migrant*innen ernst nimmt“, meint Kanwal Sethi, Vorstandsvorsitzender des DSM.

Kurz vor der Landtagswahl hat der DSM der Landespolitik einen umfangreichen Forderungskatalog übergeben. Sethi lobt die produktive Atmosphäre in den auf diese Initiative folgenden Gesprächen. „Alle drei Koalitionsparteien haben uns mit offenen Armen empfangen, uns zugehört und zentrale Forderungen von uns in den Koalitionsvertrag übernommen“, so Sethi. Mit der beschleunigten Anerkennung von im Ausland erworbenen Bildungsabschlüssen, einer unabhängigen Ombudsperson beim Kultusministerium, an die sich von Diskriminierung Betroffene wenden können, oder der Stärkung der Psychosozialen Zentren im Hinblick auf Angebote im ländlichen Raum sind wichtige Forderungen des DSM berücksichtigt worden.

Tatjana Jurk und Emiliano Chaimite, die beiden weiteren Vorstandsvorsitzenden des DSM, weisen aber auch auf die Leerstellen hin, die sich bis jetzt noch im Vertrag befinden: „Bei der politischen Teilhabe für Migrant*innen bleibt noch viel Luft nach oben“, so Chaimite. Er verweist dabei auf bisher vage- bis gar nicht formulierte Bereiche wie interkulturelle Öffnung in der Verwaltung, Weiterentwicklung und gesetzliche Verankerung von Ausländer- und Migrantenbeiräten auf kommunaler Ebene oder auch eine gleichwertige Gesundheitsversorgung für Geflüchtete. „Da erwarten wir noch klarere Bekenntnisse“, meint Tatjana Jurk.

Mit der Ausarbeitung des neuen Sächsischen Integrations- und Teilhabegesetzes sollen diese Themenbereiche gemäß dem Vorsitzteam des DSM noch verstärkt in den Fokus rücken. „Dieses Gesetz bietet eine große Chance, dringende Probleme in Sachsen gemeinsam zu lösen“, so Tatjana Jurk. „Wir freuen uns darauf, den konstruktiven Dialog mit allen Parteien fortzuführen und uns bei der Ausarbeitung dieses wichtigen Gesetzes aktiv einzubringen“, sagt Kanwal Sethi. Und Emiliano Chaimite fügt an: „Ein nachhaltiger gesellschaftlicher Zusammenhalt ist nur möglich, wenn man nicht über die Migrant*innen spricht, sondern mit ihnen.“

Den vollständigen Forderungskatalog des DSM an die Landespolitik finden Sie hier:
http://dsm-sachsen.de/wp-content/uploads/2019/08/Forderungskatalog_Druck_A4.pdf

 

DSM verurteilt Attacke auf Dresdner Unterkunft für minderjährige Geflüchtete

Am frühen Sonntagmorgen wurde in Dresden-Klotzsche eine Unterkunft für unbegleitete minderjährige Geflüchtete gewaltsam attackiert. Der DSM verurteilt diesen Angriff aufs schärfste und fordert von Politik und Behörden Maßnahmen, um Geflüchtete besser vor rechtsextremer Gewalt zu schützen.

Kanwal Sethi, Vorsitzender des Dachverbandes sächsischer Migrantenorganisationen e.V. (DSM) findet klare Worte zu der Attacke: „Dass geflüchtete Kinder hier im Freistaat Sachsen Opfer von rechter Gewalt werden, ist inakzeptabel und für einen Rechtsstaat beschämend“, sagt Sethi. „Die Attacke zeigt, dass sich rechtsextremer Hass mitten in unserer Gesellschaft eingenistet hat. Dagegen müssen wir gemeinsam vorgehen.“

Auch Emiliano Chaimite, Vorsitzender des DSM, fordert nun von Politik und Behörden Maßnahmen, um stärker gegen Rechtsextremismus vorzugehen und Geflüchtete besser zu schützen. „Die Zeit der schönen Worte ist vorbei“, so Chaimite. „Wir appellieren an Politik und Verwaltung, endlich griffigere Maßnahmen zu präsentieren, damit Menschenleben besser vor rechter Gewalt geschützt werden.“

Laut Informationen der DNN haben letzten Sonntag am frühen Morgen maskierte Täter sechs Doppelglasscheiben einer Unterkunft für unbegleitete minderjährige Geflüchtete eingeschlagen. Im Zuge der bisherigen Ermittlungen erhärtete sich der Tatverdacht gegen einen 20-Jährigen Deutschen und einen 21-Jährigen Begleiter. Von einer rechtsgerichteten politischen Motivation muss ausgegangen werden.

Erster migrantischer Unternehmerstammtisch in Dresden

Der DSM organisiert mit der Unterstützung der KAUSA Servicestelle Dresden, der IHK Dresden und der Handelskammer Dresden den 1. migrantischen Unternehmerstammtisch. In den Räumen des Weltclub e.V. werden von 11 bis 14 Uhr, nach kurzen Input Vorträgen zu den Themen „Unternehmensgründung“ und „Unterstützung Ausbildungsbetrieb“ die Teilnehmenden die Chance haben, in Arbeitsgruppen zu den Themen sich auszutauschen, Fragen zu stellen und sich zu vernetzen.

Zeit: von 11 bis 14 Uhr; Ort: Weltclub e.V., Königsbrücker Str. 13, 01099 Dresden. Es wird um Anmeldung unter info@dsm-sachsen.de, Betreff: „Unternehmerstammtisch“ gebeten.