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Offener Brief und Petition des DSM an den sächsischen Innenminister und die Landespolitik in Sachsen zu strukturellem Rassismus

 

Die Petition findet ihr HIER

 

Dresden, 06.08.2020

Sehr geehrter Herr Wöller, sehr geehrte Abgeordnete des Landtages,

als Interessenvertretung sächsischer Migrantenorganisationen ist es uns ein besonderes Anliegen strukturell angelegte Ungleichheitsverhältnisse wie Rassismus, deren Folgen und auch die wiederkehrenden politischen und gesellschaftlichen Reaktionen darauf zu thematisieren. Der Dachverband sächsischer Migrantenorganisationen e.V. (DSM) nimmt wohlwollend wahr, dass aktuell ein erhöhtes Medieninteresse an strukturellem Rassismus und auch an verdachtsunabhängigen Personenkontrollen auf Grund von äußerlichen Merkmalen durch Polizei- und Sicherheitskräfte, dem sogenannten Racial Profiling, aufkommt. Mit Bedauern müssen wir jedoch – wieder einmal – feststellen, dass den zarten Anfängen einer breiteren Debatte um problematische Verhältnisse häufig mit Abwehrreaktion begegnet und so eine tiefgründigere Auseinandersetzung entlang wissenschaftlich fundierter Kenntnislage verhindert wird. Bedenklich finden wir insbesondere, dass demokratisch gewählte Volksvertreter*innen und Repräsentant*innen staatlicher Organe sich teilweise besonders in polemischen Gesprächshaltungen in Bezug auf strukturell verankerte gesellschaftliche Missverhältnisse hervortun. Statt eines selbstgeschaffenen Scheins eigener Autorität und Überlegenheit brauchen wir dringend eine demokratische Gesprächs- und Streitkultur.

Jüngst hat das Innenministerium bekanntgegeben, dass die von der Bundesregierung erwogene Studie zum Racial Profiling bei der Polizei nicht stattfinden wird, was selbst der Vorsitzende des Bundes Deutscher Kriminalbeamter „unschlüssig“ findet. Einige Bundesländer fordern eine solche Studie nötigenfalls zunächst auf Länderebene durchzuführen. Der DSM appelliert an die sächsische Landespolitik sich dieser Forderung anzuschließen.Racial Profiling ist in Sachsen alltägliche Realität, ob an Bahnhöfen, auf der Straße oder in Parks. Dieses wird uns u.a. in unseren Beratungsstellen immer wieder berichtet“, macht Sotiria Midelia vom Antidiskriminierungsbüro Sachsen e.V. deutlich. Zudem hatte Sachsen lange Jahre deutschlandweit traurige Berühmtheit für rassistische Gewalttaten und Übergriffe. Namen vieler sächsischer Dörfer und Städte sind mit der Erinnerung an rassistische Ausschreitungen und Gewalttaten verbunden und nicht selten war die Rede von spezifisch sächsischen Zuständen, wenn es um das Ausmaß und den Umgang mit Rassismus ging. In dieser Hinsicht hat sich in der jüngeren Vergangenheit erfreulicherweise viel getan und auch die Landespolitik hat hier wichtige Schritte unternommen. Durch die klare Positionierung für herkunftsunabhängige Menschenrechte und für demokratische Werte und Transparenz würde der Freistaat Sachsen ein wichtiges Signal nach innen und außen senden und auf dem zuletzt eingeschlagenen Weg weiter voranschreiten.

Für diesen Prozess zeigt sich der DSM offen für ehrliche Gespräche – sowohl mit der Politik, als auch der Polizei – und möchte in diesem Brief konkrete Kooperationsangebote unterbreiten. Emiliano Chaimite und Tatjana Jurk, Vorsitzende des DSM, befinden sich dazu bereits in Gesprächen mit den Landtagsfraktionen der SPD, der Linken und des Bündnisses 90/die Grünen sowie mit der sächsischen Polizei. Diese Gespräche sieht der DSM als guten Anfang und zeigt klare Bereitschaft diese Gespräche weiter zu vertiefen und zu erweitern und auch mit der CDU Fraktion ins Gespräch zu kommen.

Der DSM plädiert generell für eine offene und ehrliche Debatte über strukturellen Rassismus. Nach wie vor ist die Annahme, dass Rassismus lediglich extreme Gewalttaten oder absichtsvolles Handeln bezeichnen würde, weit verbreitet. Ein Verständnis für ein gesellschaftliches Ungleichheitsverhältnis, das vorherrscht und subtil in allen Teilbereichen wirkt, fehlt leider noch immer weitestgehend. Wenn wir als Gesellschaft dringend notwendige Debatten scheuen, können nur schwer nachhaltige und strukturverändernde Ansätze gefunden werden.

Gerade die Entwicklungen der letzten Jahrzehnte in Sachsen zeigen eindrucksvoll auf, dass die demokratische Verfasstheit einer Gesellschaft kein Selbstläufer ist. Demokratie ist nicht nur ein theoretisch-abstraktes Gebilde, sie muss stets gesichert, fundiert, entwickelt und gestaltet werden. Demokratie ist ein unabgeschlossenes Projekt und ein sich kontinuierlich veränderndes Lernfeld. Das Wissen um politische Zusammenhänge gehört ebenso wie die Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Bedingungen, Werten und Teilhabemöglichkeiten dazu. Demokratie braucht  nicht zuletzt auch soziale Gerechtigkeit. In einer Einwanderungsgesellschaft muss das staatliche Handeln daher immer auch Minoritäten mitbedenken und vulnerable Gruppen besonders schützen. Um eine möglichst breite politische Handlungsgrundlage zu haben, ist es wichtig, viele Akteure und Interessengruppen miteinzubeziehen. Als Dachverband sächsischer Migrantenorganisationen bieten wir allen demokratisch gesinnten Parteien und staatlichen Organen unsere Mitarbeit an. „Der Dachverband sächsischer Migrantenorganisationen ist davon überzeugt, dass Menschen mit eigener oder familiärer Zuwanderungsbiografie nicht nur bei migrationsspezifischen Fragen, sondern bei allen gesellschaftspolitischen Themen bedacht werden müssen – ganz nach dem Motto: Nicht Nebeneinander, sondern Miteinander.“, so einer der Vorsitzenden des DSM Kanwal Sethi.

Der DSM spricht sich zum einem für eine fundierte Ausbildung von Polizist*innen aus, die Antirassismustrainings und Mediationstechniken beinhaltet. Zum anderen fordert der DSM unabhängige Beschwerdestellen mit Macht und Befugnissen, an die sich von Racial Profiling und anderen Praktiken des strukturellen Rassismus betroffene wenden können. In einer solchen Anlaufstelle muss den Menschen zugehört werden, sie müssen ernst genommen werden und es müssen direkte Konsequenzen und Unterstützung folgen.

Die Inhalte dieses Briefes und die oben genannten Forderungen würden wir gerne innerhalb einer offenen und ehrlichen Debatte um strukturellen Rassismus mit ihnen diskutieren. Abschließend appellieren wir daher eindringlich an Sie, Herr Wöller, aber auch an die Fraktionen im sächsischen Landtag, sich für einen Diskurswechsel einzusetzen, öffentlich anzuerkennen, dass struktureller Rassismus existiert und eine nachhaltige und strukturverändernde Debatte anzustoßen, an der alle Menschen in Deutschland teilhaben können. Wir sind überzeugt davon, dass unsere Gesellschaft und auch unser Selbstverständnis mittlerweile ein Handeln auf einem anderen Niveau ermöglichen und stehen als Kooperations- und Gesprächspartner an ihrer Seite, um eine parlamentarische Mehrheit für Veränderungen zu schaffen.

Mit den besten Grüßen,

Der Dachverband sächsischer Migrantenorganisationen e.V.

Stellungnahme DSM: Debatte um Leipzigs Zoo-Gründer

Debatte um Leipzigs Zoo-Gründer Ernst Pinkert: Der Dachverband sächsischer Migrantenorganisationen fordert die Aufarbeitung der kolonialen Geschichte des Leipziger Zoos, ein Ende der kolonialen Kontinuitäten und die Umbenennung einer Straße und Schule

Am 8. Juli wird die Benennung einer Straße und Grundschule in Gedenken an den Zoo-Gründer Ernst Pinkert Thema im Leipziger Stadtrat. Der Dachverband sächsischer Migrantenorganisationen (DSM) fordert eine kritische Auseinandersetzung mit den sogenannten „Völkerschauen“ im Leipziger Zoo. Zudem fordert der DSM explizit einen Paradigmenwechsel in Sachsen: Menschenverachtende Praxis sollte nicht entschuldigt und relativiert, sondern geächtet werden. Mit der Benennung von öffentlichen Einrichtungen oder Straßen soll an Menschen erinnert werden, die Besonderes geleistet haben. Doch worin diese Leistung besteht, sollte nicht einseitig verherrlicht werden, sondern ganzheitlichen Betrachtungen standhalten.  

Viel Gutes habe der Leipziger Zoo Gründer Ernst Pinkert für die Stadt und die Stadtgesellschaft getan, Pinkert nur auf den „kleinen Ausschnitt“ der „Völkerschauen“ zu reduzieren sei nicht der richtige Weg und überhaupt, seien die „Völkerschauen“ im Kontext der damaligen Zeit zu sehen. So äußerte sich der Direktor des Leipziger Zoos Jörg Junhold gegenüber der LVZ.

Leider offenbart diese Aussage ein Verhältnis, das viele Menschen in Deutschland nach wie vor zur Kolonialzeit und zu kolonialen Praktiken jener Zeit pflegen. Es findet eine Verklärung und Relativierung statt und es wird versucht den Eindruck entstehen zu lassen, dass bestimmte Aspekte im Kontext jener Zeit zu sehen seien. Heutige Maßstäbe dürften entsprechend nicht rückwirkend angelegt werden.

So nachvollziehbar dieses Argument zunächst erscheinen mag, ist es letztlich doch grotesk. Zeiten und Maßstäbe ändern sich, aber es gibt eben auch zeitlose ethische Maßstäbe.

Niemand würde beispielsweise ernsthaft in Bezug auf den Nationalsozialismus oder Stalinismus so argumentieren. Bei Ernst Pinkert handelt es sich natürlich nicht um einen Diktator oder Massenmörder, aber dass Menschen in Leipzig und darüber hinaus als exotische “Zooattraktionen” ausgestellt und begafft wurden, ist unmittelbar auf ihn zurückzuführen. Auch wenn die Spektakel aufgrund von intensiver Werbung gut besucht waren, so waren sie nicht unwidersprochen. Von vielen Seiten gab es immer wieder Kritik und Proteste. So schreibt etwa die Magdeburger Zeitung am 21. Oktober 1880 es verstoße gegen jeglichen Anstand “unseres Gleichen in Thiergärten sehen zu lassen”.

Für Pinkert, den Hamburger Hagenbeck und andere Organisatoren von sogenannten „Völkerschauen“ stand vor allem das Geschäft an vorderster Stelle. Das Interesse an Zoos ging zurück und Ausstellungen, in denen große Gruppen von exotisierten Menschen ausgestellt wurden, waren kommerziell überaus erfolgreich. In keinem Verhältnis dazu standen die geringen Entlohnungen der Dargestellten, die häufig unter falschen Versprechungen angeworben und ausgebeutet wurden. Vom Ausmaß der psychologischen Verheerungen, die durch das “Begaffen” der Zurschaugestellten ausgelöst wurde ganz zu schweigen. Fremd Aussehende wurden gemäß herrschender Klischees ausgewählt und nach Europa verfrachtet: “Afrikaner” sollten vor allem wild und faul sein, “Araber” sich im Handel hervortun und aussehen wie aus Tausendundeiner Nacht, “Südseemenschen” mussten glücklich und kindhaft wirken, “Indianer” viel kämpfen, um den Marterpfahl tanzen und Friedenspfeife rauchen, wie von Karl May erdacht. Durch die Völkerschauen wurden die exotischen Fantasien des Publikums theatralisch greifbar, die Überlegenheit der europäischen Betrachter inszeniert, koloniale Absichten bestärkt und damit die “Segnungen” der deutschen Zivilisation im Kolonialismus legitimiert.

Insgesamt fanden zwischen 1875 und 1931 vierzig “Völkerschauen” im Leipziger Zoo statt. Trotz des aktiven Beitrags Ernst Pinkerts wurde 2009 eine Straße im Zentrum-Nord nach dem Zoo Gründer benannt. Ein Jahr später folgte auch eine Grundschule – die Ernst-Pinkert Schule in Anger-Crottendorf. Eine kritisches Bewusstsein oder zumindest eine breitere Debatte um die Benennung einer Straße und einer Schule nach einem Mann, der maßgeblich zu kolonialen, rassistischen und menschenunwürdigen Praktiken im Leipziger Zoo beitrug, blieb bisher weitestgehend aus.

Der deutsche Kolonialismus hat tiefe Spuren in den städtischen Räumen hinterlassen. Denkmäler, Straßennamen, Gebäude und Institutionen sind Teil der kolonialen Topografie unserer Städte. Der Dachverband sächsischer Migrantenorganisationen fordert eine Öffentlichkeit und kritische Auseinandersetzung mit dieser kolonialen Erinnerungsproblematik.

In Bezug auf den Leipziger Zoo fordert der DSM konkret eine Aufarbeitung der eigenen kolonial-rassistischen Vergangenheit und eine kritische Auseinandersetzung mit deren Kontinuitäten im eigenen Haus. Zoos waren zu Ernst Pinkerts Zeiten simulierte Bilderwelten, die vermeintlich “authentisch” inszeniert wurden, letztlich aber einer rassistischen Logik folgten. Schaut man sich beispielsweise die Veranstaltungen, deren Bewerbungen als “Kulturveranstaltungen”, die Informationstafeln im zooeigenen Restaurant und die exotisierende Darstellungen von schwarzen Menschen, indigenen Menschen und People of Color aktuell an, werden Parallelen schnell deutlich. Auch wirkt es befremdlich, dass damals wie heute die eigene Fortschrittlichkeit gelobt wird, während ethische Maßstäbe und Einwände als störend und unangebracht abgetan werden.

Rassistisch motivierter Mord: Gedenkveranstaltung für Marwa El-Sherbini

Am 1. Juli 2020 jährt sich zum elften Mal der Tag des rassistisch motivierten Mordes an Marwa El-Sherbini. Bei einer Gedenkveranstaltung wollen zivilgesellschaftliche Institutionen und das sächsische Staatsministerium der Justiz und für Demokratie, Europa und Gleichstellung an die Tat und ihre Opfer erinnern. Der Dachverband sächsischer Migrantenorganisationen spricht sich für mehr Engagement gegen Rassismus und rassistisch motivierte Gewalt aus.

Gedenkveranstaltung
Datum und Uhrzeit: Mittwoch, 1. Juli 2020 um 16 Uhr
Ort: Eingang des Landgerichts Dresden im Bereich der Lothringer Straße

 

Sie wurde in den Räumen eines Gerichts ermordet, nachdem sie sich gegen rassistische Beleidigungen gewehrt hatte. Am 1. Juli 2009 wurde die Handballnationalspielerin und Pharmazeutin Marwa El-Sherbini während einer Strafverhandlung im Landgericht Dresden, zu der sie als Zeugin geladen war, vom Angeklagten erstochen. Der Mord wurde aus rassistischen Motiven begangen.

Ihr Mörder Alexander Wiens hatte sie bereits ein Jahr zuvor auf einem Spielplatz in Dresden rassistisch beschimpft und wurde dafür zu einer Geldstrafe verurteilt, gegen die er Einspruch einlegte. Während der Gerichtsverhandlung erstach der Mann die im dritten Monat schwangere Marwa El-Sherbini, als sie nach ihrer Zeugenaussage den Gerichtssaal verlassen wollte. Ihr Ehemann wurde bei dem Versuch ihr zu helfen lebensgefährlich verletzt. Alexander Wiens wurde wegen Mordes an Marwa El-Sherbini und versuchten Mordes an ihrem Ehemann zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt.

Der Mord am Marwa El-Sherbini ist kein Einzelfall. Nach Angaben der Amadeu Antonio Stiftung, die seit Jahren rassistisch motivierte Tötungsdelikte dokumentiert, gab es seit 1991 19 Todesopfer rechter Gewalt in Sachsen und in Gesamtdeutschland mindestens 208 Todesopfer rechter Gewalt seit 1990 sowie 13 weitere Verdachtsfälle.

Jeder dieser Menschen ist einer zu viel und zeigt, wie Rassismus in Deutschland tötet. Die angekündigte Gedenkveranstaltung ist zwar ein wichtiges Zeichen aber nicht genug. Als Interessenvertretung der Migrantenorganisationen in Sachsen fordert der Dachverband sächsischer Migrantenorganisationen mehr politisches und gesellschaftliches Handeln gegen rassistische Strukturen und rassistisch motivierte Gewalt. Der Mord an Marwa El-Sherbini hat nicht nur politische Relevanz, sondern zeigte auch erneut wie dringend ein Eigreifen in rechte Strukturen ist. Die Vorstandsvorsitzenden des Dresdner Ausländerrats Eter Hachmann sagte der Tageszeitung die taz zum vergangenen 10. Todestag von Marwa El-Sherbini:

„Kann so etwas wieder passieren? Vielleicht sogar mir? Und dann ist da die Wut: Marwa El- Sherbini wurde nicht beschützt, ihre Situation nicht ernst genommen. Sie wurde in den Räumen eines Gerichts ermordet. Die Frage ist: Was haben wir daraus gelernt?“

Aktives und strategisches politisches Handeln gegen rassistisch motivierte Gewalt ist unabdinglich und längst überfällig. In Sachsen, einem Bundesland, in dem seit Jahren fast unangetastet rechte Strukturen wachsen und arbeiten können, gehören rassistische Beleidigungen und Gewalt für viele Menschen zum Alltag. Menschen, die sich gegen rassistische Beleidigungen wehren, müssen gehört werden und von politischer Seite offene und klare Unterstützung bekommen. Gewalttaten mit einem rassistischen Motiv müssen von den Sicherheitsbehörden endlich klarer benannt und den dahinterliegenden Strukturen aktiver nachgegangen werden.

Quellen:

https://www.amadeu-antonio-stiftung.de/todesopfer-rechter-gewalt/?_region=sachsen

https://taz.de/Zum-10-Todestag-von-Marwa-El-Sherbini/!5603750/

 

Einladung zum Online Seminar „FUNDRAISING UND MITTELAKQUISE“

Wie werbe ich erfolgreich Spenden ein? Welche Plattformen und Methoden können mir und meiner Organisation dabei helfen? Um diese und weitere Fragen soll es im Online Seminar „Fundraising und Mittelakquise“ gehen, das das Kulturbüro Dresden in Zusammenarbeit mit dem House of Resources Dresden durchführt. Das Online Seminar soll einen Überblick über die Möglichkeiten der Mittelakquise außerhalb der staatlichen und nichtstaatlichen Förderprogramme geben und Raum für Erfahrungsaustausch mit anderen Organisationen schaffen.

DATUM: 09.07.2020 von 16.00 bis 17.30 Uhr

KOSTEN: Das Online Seminar ist kostenfrei.

ANMELDUNG: Da die Teilnehmerzahl auf 30 begrenzt ist, wird um Anmeldung per E-Mail an v.prokhorov@dsm-sachsen.de gebeten. Nach der Anmeldung werden euch zeitnah die Login-Daten für das Online Seminar zugesendet. Das Online Seminar wird über Zoom stattfinden.

Wir freuen uns auf euch!

Webinar Grundlagen der PR im Verein – Teil 2

Alles ist anders – gerade deshalb ist es auch jetzt wichtig, dass die Stimmen von Menschen mit internationaler Biographie in Sachsen gehört werden. Wie schafft man es aber als Verein, in Zeiten von Corona wahrgenommen zu werden? Welche Kanäle gibt es, um die Öffentlichkeit zu erreichen, auch wenn keine Veranstaltungen erlaubt sind? Und wie gehe ich damit um, wenn ich im Internet wegen meiner Posts auf Ablehnung oder gar Hass stoße?

Genau auf solche Fragen wollen wir euch eine Antwort geben. Wir freuen uns deshalb sehr, euch zu unserem Webinar „Grundlagen der PR im Verein“ einzuladen, das wir gemeinsam mit dem Verband binationaler Familien und Partnerschaften, iaf e.V. in Leipzig durchführen.

DATUM: Das Webinar ist in zwei Blöcke unterteilt:

1. Teil: Mittwoch, 29. April – 16:00-17:30 Uhr
2. Teil: Samstag, 02. Mai – 16:00-17:30 Uhr

Wir bitten euch ausdrücklich, an beiden Tagen teilzunehmen, da sich die Inhalte aufeinander beziehen. Das genaue Programm werden wir euch nach der Anmeldung zukommen lassen.

REFERENT*INNEN:
Dana Ritzmann (Diplom-Journalistin und Kommunikationscoach, Dresden)
Trang Nguyen (Verband binationaler Familien und Partnerschaften, iaf e.V., Leipzig)
David Streit (Dachverband sächsischer Migrantenorganisationen e.V., Dresden)

KOSTEN: Das Webinar ist kostenfrei.

ANMELDUNG: Wir bitten um eine Anmeldung via d.streit@dsm-sachsen.de bis spätestens Fr, 24. April. Achtung: Die maximale Teilnehmer*innenzahl beträgt max. 15 Teilnehmer*innen. Nach der Anmeldung wird euch zeitnah ein Link mit den Login-Daten für das Webinar zugesendet.

DATENSCHUTZ: Mit der Anmeldung erklärt ihr euch einverstanden, dass euer Name zur Datenverarbeitung zum Zwecke der Erfüllung der rechtlichen Pflichten durch den DSM für den Fördermittelgeber verwendet werden darf. Eine anderweitige Verwendung der personenbezogenen Daten wird ausgeschlossen.

Wir freuen uns auf euch!

Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

Einladung zum Webinar „GRUNDLAGEN DER PR IM VEREIN“

Alles ist anders – gerade deshalb ist es auch jetzt wichtig, dass die Stimmen von Menschen mit internationaler Biographie in Sachsen gehört werden! Wie schafft man es aber als Verein, in Zeiten von Corona wahrgenommen zu werden? Welche Kanäle gibt es, um die Öffentlichkeit zu erreichen, auch wenn keine Veranstaltungen erlaubt sind? Und wie gehe ich damit um, wenn ich im Internet wegen meiner Posts auf Ablehnung oder gar Hass stoße?

Genau auf solche Fragen wollen wir euch eine Antwort geben. Wir freuen uns deshalb sehr, euch zu unserem Webinar „Grundlagen der PR im Verein“ einzuladen, das wir innerhalb des Projektes MigraMedia und gemeinsam mit dem Verband binationaler Familien und Partnerschaften, iaf e.V. Leipzig, durchführen.

DATUM: Das Webinar ist in zwei Blöcke unterteilt:

  1. Teil: Mittwoch, 29. April – 16:00-17:30 Uhr
  2. Teil: Samstag, 02. Mai – 16:00-17:30 Uhr

Wir bitten euch ausdrücklich, an beiden Tagen teilzunehmen, da sich die Inhalte aufeinander beziehen. Das genaue Programm werden wir euch nach der Anmeldung zukommen lassen.

REFERENT*INNEN:
Dana Ritzmann (Diplom-Journalistin und Kommunikationscoach, Dresden)
Trang Nguyen (Verband binationaler Familien und Partnerschaften, iaf e.V., Leipzig)
David Streit (Dachverband sächsischer Migrantenorganisationen e.V., Dresden)

KOSTEN: Das Webinar ist kostenfrei.

ANMELDUNG: Wir bitten um eine Anmeldung via d.streit@dsm-sachsen.de bis Fr, 24. April. Achtung: Die maximale Teilnehmer*innenzahl beträgt max. 15 Teilnehmer*innen. Nach der Anmeldung wird euch zeitnah ein Link mit den Login-Daten für das Webinar zugesendet.

DATENSCHUTZ: Mit der Anmeldung erklärt ihr euch einverstanden, dass euer Name zur Datenverarbeitung zum Zwecke der Erfüllung der rechtlichen Pflichten durch den DSM für den Fördermittelgeber verwendet werden darf. Eine anderweitige Verwendung der personenbezogenen Daten wird ausgeschlossen.

Wir freuen uns auf euch!

 

Bildungsseminar „Grundlagen der PR im Verein“

 Grundlagen der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
– Zielgruppenorientierte Ansprache in der Vereins-PR
– Werkzeuge der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
– Aufbau einer Kommunikationsstrategie

Methodik:
– Theorieinput und Referentenvortrag
– Analyse vorhandener PR-Aktivitäten und Medienkontakte
– Schreibübungen zu konkreten Themen aus dem Vereinsleben

Zeit: Samstag, 28.03.2020, von 10 bis 15:00 Uhr

Ort: Verband binationaler Familien und Partnerschaften, iaf e.V.,
Arndtstr. 63, 04275 Leipzig

Dozentin: Dana Ritzmann, Dipl.-Journalistin

Gefördert durch:

Neuer Termin – Veranstaltung „Grundlagen der PR im Verein verschoben auf 28. März 2020

Aus organisatorischen Gründen mussten wir die für morgen Samstag, den 7. März geplante Veranstaltung zum Thema „Grundlagen der PR im Verein“ kurzfristig verschieben. Neu findet sie drei Wochen später am 28. März 2020 statt. Veranstaltungsort bleibt wie bis anhin der Verband binationaler Familien und Partnerschaften, iaf e.V. an der Arndtstr. 63, 04275 Leipzig. Die Zeit bleibt ebenfalls gleich, von 10:00-15:00. Die Teilnahme an der Weiterbildung ist kostenlos, wir sind aber froh um eine Anmeldung bis 13. März 2020.

Alle weiteren Infos zur Veranstaltung sind hier zu finden.

Social Media in der Öffentlichkeitsarbeit

Wie benutze ich Social Media, um mit meinen Anliegen in der Öffentlichkeit wahrgenommen zu werden? Und welche Medien eignen sich wofür? In einem dreistündigen Workshop werden wir diese Fragen im Detail besprechen. Geleitet wird die Veranstaltung von Mark Gärtner vom Sächsischen Flüchtlingsrat e.V. (SFR), einem ausgewiesenen Experten in den Bereichen Social Media, Öffentlichkeitsarbeit und Migrationspolitik.

Dies ist eine Veranstaltung im Rahmen unseres Projektes MigraMedia, mit dem wir Migrantenorganisationen in den Bereichen Öffentlichkeitsarbeit und Fundraising unterstützen, um die Selbstrepräsentation zu fördern und den Aufbau nachhaltiger, professionalisierter Strukturen zu ermöglichen.