Unterstützung der Senior*innenarbeit durch den DSM

Am 18.10.2018 stellte der DSM seine Aktivitäten im Bereich der Unterstützung der Senior*innenarbeit  beim 10. Kongress der Deutschen Alzheimer Gesellschaft e.V. Selbsthilfe Demenz in Weimar vor.

Deutlich wurde dabei das innovative Potential von Migrant*innenorganisationen in Zeiten des demographischen Wandels, von dem der Freistaat Sachsen besonders stark betroffen ist.  Viele Mitgliedsvereine des DSM halten die sog. „Alltagsbegleiter“ als Angebot vor, es existieren mehrere Agenturen für niedrigschwellige Betreuung. Außerdem führten der DSM und seine Mitglieder fünf Projekte im Rahmen des Bundesmodellprogramms „Lokale Allianz für Menschen mit Demenz“ durch. Der DSM als Dachverband unterstützt seine Mitgliedsvereine bei der Realisierung von Projekten, sieht sich selbst primär in einer Multiplikatorenfunktion und hat deshalb auch den ersten mehrsprachigen Pflegewegweiser in Sachsen veröffentlicht.

Der Titel des Beitrags des DSM „Migration und Demenz –  (K)Ein Thema in den neuen Bundesländern?“ verweist gleichzeitig auf mögliche Besonderheiten in Bezug auf die Senior*innenarbeit mit Menschen mit Migrationshintergrund in den ostdeutschen Bundesländern. Gern teilte und teilt der DSM seine Erfahrungen zu diesem Themenbereich.

Deshalb ist der DSM seit dem Frühjahr 2018 (bisher ehrenamtlich) Projektpartner der Bundesweiten Initiative DeMigranz – Demenz und Migration und er benötigt dafür noch eine finanzielle Förderung seitens der Sächsischen Staatsregierung.