Archiv der Kategorie: Veranstaltungen

Erster migrantischer Unternehmerstammtisch in Dresden!

Der DSM organisiert mit der Unterstützung der KAUSA Servicestelle Dresden, der IHK Dresden und der Handwerkskammer Dresden den ersten migrantischen Unternehmerstammtisch in Dresden. In den Räumen des Weltclub e.V. werden von 11 bis 14 Uhr, nach kurzen Input-Vorträgen zu den Themen „Unternehmensgründung“ und „Unterstützung Ausbildungsbetrieb“ die Teilnehmenden die Chance haben, sich in Arbeitsgruppen zu den Themen auszutauschen, Fragen zu stellen und sich zu vernetzen. Es wird um Anmeldung unter info@dsm-sachsen.de, Betreff: „Unternehmerstammtisch“ gebeten.

Vorstandswahlen des DSM: Neue Gesichter und neue Ideen

Der Dachverband sächsischer Migrantenorganisationen e.V. (DSM) hat einen neuen Vorstand gewählt. Dieser wird neu von einem Dreierteam angeführt. Der neue Vorstand bekräftigt den Appell an die Landespolitik, in den Koalitionsgesprächen die Interessen von Migrant*innen in Sachsen zu berücksichtigen.

An der Jahreskonferenz des DSM in Chemnitz wurde der Jahresbericht vorgestellt und ein neuer Vorstand gewählt. Infolge einer Satzungsänderung wird der Vorstandsvorsitz des DSM neu aus drei- statt wie bis anhin zwei Personen bestehen. Als Vorsitzende wiedergewählt wurden Tatjana Jurk (Das Zusammenleben e.V.) und Emiliano Chaimite (Afropa e.V.). Die beiden Bisherigen haben in der Vergangenheit hervorragende Arbeit geleistet und den DSM erfolgreich auf der landespolitischen Ebene etabliert. Ihre Wiederwahl ermöglicht es, diese Arbeit mit Kontinuität weiterzuführen. Neu gewählt als dritter Vorsitzender ist Kanwal Sethi. Der Filmschaffende und Vorsitzende des Migrantenbeirates der Stadt Leipzig war als Initiator des Ende August publizierten Forderungskataloges maßgeblich daran beteiligt, den DSM über die Landesgrenzen hinweg als zentralen migrationspolitischen Akteur zu positionieren.

Als Beisitzende ebenfalls neu gewählt sind Özcan Karadeniz (Verband binationaler Familien und Partnerschaften e.V., Leipzig) und Roberto Fratta (Deutsch-Spanische Freundschaft e.V., Leipzig). Als Vertreter des Netzwerks der sächsischen Migrant*innenbeiräte ist zudem der Vorsitzende des Chemnitzer Migrationsbeirates, Pedro Montero in beratender Funktion in den Vorstand gewählt worden. Karadeniz, Fratta und Montero besitzen alle langjährige Erfahrung in der Migrationspolitik und sind landes- und bundesweit gut vernetzt. Als Vertreter verschiedener und zahlenmäßig großer migrantischer Communities stärken sie den DSM als legitimierte landespolitische Vertretung aller in Sachsen lebenden Migrant*innen.

Angesichts der rechtsextremen Bedrohungslage in Sachsen geben sich die neugewählten Vorstände kämpferisch und appellieren an die Landespolitik, in den Koalitionsgesprächen die Interessen von Migrant*innen stärker zu berücksichtigen. „Wir brauchen eine nachhaltige Verankerung migrantischer Anliegen in formalen Strukturen“, meint Özcan Karadeniz und fordert „mehr Teilhabe in den Entscheidungsprozessen der Integrationsarbeit und die Partizipation der Migrant*innen in den verschiedenen Gremien“. Roberto Fratta fordert ebenfalls „mehr Zusammenarbeit auf Augenhöhe mit der Verwaltung“ und betont in diesem Zusammenhang auch die wichtige Rolle des DSM: „Der DSM ist eine wichtige Brücke zwischen den Migrantenorganisationen, den von ihnen vertretenen Communities und der Politik“, so Fratta.

Kanwal Sethi verweist in dieser Hinsicht auf den im August vorgestellten Forderungskatalog des DSM. „Unser Forderungskatalog zeigt auf, wie wir die Teilhabe von Migrant*innen in Sachsen verbessern können“, so Sethi. Er appelliert deshalb an die Landespolitik, das Gesprächsangebot des DSM anzunehmen und die Verbesserungsvorschläge direkt in das Regierungsprogramm aufzunehmen. „Die rechtsextremen Verbrechen der letzten Monate haben gezeigt, dass aus Worten auch Taten folgen“, so Sethi. „Es muss deshalb im Interesse aller politischen Akteure liegen, den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Sachsen nachhaltig zu verbessern.“

Als Vorstände wiedergewählt wurden Schatzmeisterin Natalia Deis (Majak e.V.), sowie als Beisitzende Mikhail Vachtchenko (Integrationsverein Leipzig-Brücke der Kulturen e.V.), Hoang An (Vietnamesisch-Buddhistisches Kulturzentrum e.V.) und Elena Helmert (Internationales Engagement Chemnitz e.V.). Der DSM bedankt sich bei den abtretenden Vorständen für die erfolgreiche Arbeit und wünscht ihnen für die Zukunft alles Gute.

Macht mit und werdet Teil der Stadt-Ausstellung im smac!

Das Staatliche Museum für Archäologie Chemnitz – kurz: smac – zeigt ab Herbst 2020 eine Sonderausstellung zum Thema „Stadt“. Innerhalb der Ausstellung sind mehrere Freiräume geplant, die bespielt werden können. Alle sind dazu eingeladen, ihre eigene Sicht auf das Thema „Stadt“ ins Museum einzubringen und selbst Ausstellungsmacher*in zu werden. Dabei kann eine konkrete Stadt im Blickpunkt stehen oder städtische Themen im Allgemeinen. Die Auswahl der Ideen erfolgt durch eine unabhängige Jury, die verschiedene Perspektiven aus der Stadtgesellschaft vertritt.

Den vollständigen Aufruf und das Rückmeldeformular findet ihr hier.

DSM erarbeitet Forderungskatalog für Landtagswahlen

Ob mit internationaler Biografie oder Familiengeschichte: (Post)Migrant*innen, Neue Sachs*innen, Bindestrichdeutsche oder Geflüchtete, wir gestalten und beleben Sachsen – jeden Tag. Doch sind unsere Mitsprachemöglichkeiten im Freistaat noch immer zu wenig ausgeprägt. Es wird für uns entschieden, über uns diskutiert. Dabei wissen wir ganz genau wo uns der Schuh drückt, welche Bedürfnisse wir haben und was wir von der Politik einfordern.

Mit drei Werkstattgesprächen in Leipzig, Dresden und Chemnitz geben wir unseren Bedürfnissen Raum. Das erste findet statt am 15. Juni 2019 im Werk 2 in Leipzig. Gemeinsam mit wichtigen Akteuren lokaler Migrantenorganisationen laden wir ein zum Gespräch, um im Dialog einen Forderungskatalog zu erarbeiten. Die Priorisierung der einzelnen Forderungen wird auf der Website des DSM möglich sein. Der endgültige Forderungskatalog soll vor den Landtagswahlen am 01. September 2019 öffentlichkeitswirksam der Landesregierung und der sächsischen Politik präsentiert und übergeben werden.

Besonders in Zeiten, in denen Intoleranz und Diskriminierung zunehmen, ist es unabdingbar, gemeinsam für eine Politik des respektvollen Miteinanders zu werben. Davon profitiert ganz Sachsen. Unser Ziel muss deshalb sein, auch jenen Menschen eine Stimme geben, die selber nicht an die Urnen gehen dürfen und Forderungen zu stellen, an welchen keine mögliche zukünftige Landesregierung vorbei regieren kann.

Anmeldung: Wir bitten Sie um eine Anmeldung ihrer Teilnahme unter: https://forms.gle/NwKxkhsEUwHpvXoG8 oder per Mail an info@dsm-sachsen.de

Datum: 15. Juni 2019

Ort: Werk 2, Kochstraße 132, 04277 Leipzig

Zeit: 10:00 – 14:00

 

Frauen kämpfen für offenes Bautzen

Wie sähe Bautzen aus, würde die Stadt von Frauen regiert? Über diese Frage diskutierten an der Veranstaltung LOKAL EXPERTINNEN FÜR BAUTZEN Kandidatinnen für den Bautzener Stadtrat. Dabei wurde klar: Bautzen braucht mehr Sachpolitik!

Würde Bautzen von Frauen regiert, wäre die Stadt lebendiger, bunter und würde mehr in die Bildung investieren. Dies geht aus den Voten der Kandidatinnen an der Podiumsdiskussion „Lokal Expertinnen für Bautzen“ hervor, die letzten Donnerstagabend im Stadtteil Gesundbrunnen in Bautzen stattfand.

Während zwei Stunden diskutierten in den Räumlichkeiten des Leuchtturm-Majak e.V. Kandidatinnen von CDU, SPD, Die Linke, Bündnis 90/Die Grünen und dem Bürger Bündnis Bautzen über Vorschläge, wie die Sichtbarkeit von Frauen in der Kommunalpolitik verbessert und insbesondere die Bedürfnisse von Frauen mit Migrationshintergrund in der Kommunalpolitik besser berücksichtigt werden können. Im aktuellen Stadtrat sind Frauen, und insbesondere Frauen mit Migrationshintergrund stark untervertreten (Siehe Hintergrund).

Einig waren sich die Kandidatinnen, dass mehr Stärkung nötig ist. „Frauen, die schon in der Politik sind müssen sichtbarer werden“, sagte Karin Kluge (Bürger Bündnis Bautzen). Angela Palm (Die Linke) appellierte aber auch an die Eigeninitiative: „Es kann nicht alles von oben kommen. Frauen müssen selber machen, wir brauchen mehr weibliche Vorbilder. Denn Frauen sprechen Frauen an“.

Parteiübergreifender Konsens herrschte ebenfalls über die Bedeutung von Investitionen in Bildung und Kultur. „Wir müssen Frauen zurückholen“, forderte etwa Cornelia Natusch (Bündnis90/Die Grünen). Sie plädierte dafür, durch Investitionen in Angebote für Kinder, Schulen, Freizeit und Spielplätze die Abwanderung von Familien zu stoppen, sowie gezielt neue Zuwanderinnen anzulocken: “Die Infrastruktur muss so sein, dass Frauen nach Bautzen kommen wollen.“

Diese Forderung wurde auch von der konservativen Seite geteilt. „Die Stadt hat es verschlafen“, meinte Karin Kluge (Bürger Bündnis Bautzen) in Bezug auf den dringend benötigten Neubau einer Grundschule und fehlende Kapazitäten bei weiterführenden Schulen und Gymnasien. Denn Bildungseinrichtungen seien nicht nur wichtig für Ausbildung von zukünftigen Fachkräften, sondern böten laut Kluge auch Raum für Vereine und somit gesellschaftliches Leben.

Nebst Investitionen in die Bildung wurde auch die Bedeutung von Investitionen in die Kultur betont. Astrid Riechmann (SPD) erinnerte daran, dass Kultur helfe, Berührungsängste abzubauen und Frauen gerade in der Vermittlung von Kultur eine wichtige Rolle einnähmen. Zudem sei bisher in Bautzen kulturell viel Potential nicht genutzt worden. Obwohl Bautzen mit seinem sorbischen Erbe seit über tausend Jahren eine vielfältige Kultur lebe, seien zu viele Migrant*innen nicht sichtbar. „Da muss etwas gemacht werden“, meinte Riechmann.

Anna Piętak-Malinowska (parteilos, Fraktion CDU), die einzige Stadträtin mit Migrationshintergrund, hob hierbei das Potential hervor, das die Lage im Dreiländereck mit sich bringe. „Bautzen nutzt EU-Gelder zu wenig, um das Engagement über die Ländergrenzen zu fördern“, so Piętak-Malinowska. Es brauche mehr Partnerschaft und Offenheit anstatt Rückzug und Isolation. Sie fordert zudem einen Arbeitskreis Migration mit Bürger*innen, die schon lange in Bautzen sind: „Diese Menschen tragen einen Schatz an Erfahrung mit sich und sind eine Brücke zu Menschen, die zu uns kommen, sowie zu den Ländern, aus denen sie stammen“.

Auch das Problem offener Anfeindungen gegenüber Migrant*innen wurde diskutiert. „Rassistische Aussagen sind mehr in die Mitte der Gesellschaft gelangt“, meinte Astrid Riechmann und warnte davor, dass dies die Bemühungen zu gesamtgesellschaftlicher Integration untergrabe. „Anfeindungen hindern Migrant*innen daran, sich sichtbar zu machen“, so Riechmann: „Das muss sich ändern.“

Beim Themenblock Migration und Integration waren sich die Kandidatinnen einmal mehr einig: Bautzen braucht mehr Sachpolitik – und deshalb unbedingt auch mehr Frauen in der Politik. Frauen würden anders denken und machten anders Politik, war das oft gehörte Votum. So seien Frauen im Unterschied zu männlichen Politikern eher darauf bedacht Verständnis zu schaffen, als auf ideologischen Standpunkten zu beharren. Oder in den Worten Cornelia Natuschs: „Männer sind zu oft Selbstdarsteller, Frauen sind eher Macher“.

 

+++ Hintergrund +++

Obwohl Frauen auch in Bautzen die gesellschaftliche Entwicklung mitgestalten und aktiv an politischen Entscheidungen mitwirken wollen, sind sie im Stadtrat nicht paritätisch vertreten. So arbeiten in dem aus 32 Sitzen bestehenden Stadtrat zum jetzigen Zeitpunkt nur 7 Frauen, nur eine davon mit Migrationshintergrund. Um die Sichtbarkeit von Frauen, insbesondere von Frauen mit Migrationshintergrund, hinsichtlich der Kommunalwahl vom 26. Mai 2019 zu stärken, hat der Dachverband sächsischer Migrantenorganisationen e.V. (DSM) in Zusammenarbeit mit dem Leuchtturm-Majak e.V., dem Frauen.Wahl.Lokal Oberlausitz und der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Bautzen, sowie unter Mitfinanzierung durch den Freistaat Sachsen, die Veranstaltung „Lokal Expertinnen für Bautzen“ durchgeführt. In einer Podiumsdiskussion erhielten Kandidatinnen (mit und ohne Migrationshintergrund) aller Fraktionen die Gelegenheit, ihre politischen Ziele zu formulieren. Teilgenommen haben alle Fraktionen außer FDP und AfD. Von der FDP war keine Kandidatin verfügbar, die AfD hat keine Frauen auf der Stadtratsliste und wurde deshalb nicht eingeladen.

 

DSM organisiert Podiumsdiskussion in Bautzen

Diesen Donnerstag findet in Bautzen die Veranstaltung „Lokal Expertinnen für Bautzen“ statt. Ziel ist die Stärkung von jungen Frauen mit Migrationshintergrund in der Kommunalpolitik.

Obwohl Frauen auch in Bautzen die gesellschaftliche Entwicklung gestalten und aktiv an politischen Entscheidungen mitwirken wollen, sind sie im Stadtrat nicht paritätisch vertreten. Um das zu verändern, ist es wichtig diese „Lokalexpertinnen“, insbesondere junge und Frauen mit Migrationsgeschichte, über Fraktionsgrenzen hinweg zu stärken, den Erfahrungsaustausch zwischen Kandidatinnen zu fördern und für eine Kultur des respektvollen Miteinanders zu werben.

Diskutieren Sie mit. Eingeladen sind alle, Frauen und Männer, mit und ohne Migrationshintergrund!

Die Veranstaltung findet statt in Kooperation mit dem Leuchtturm-Majak e.V., dem Netzwerk Frauen.Wahl.Raum Oberlausitz, der Gleichsstellungsbeauftragten der Stadt Bautzen und der Staatsministerin für Gleichstellung und Integration des Freistaats Sachsen. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des sächsischen Landtags beschlossenen Haushaltes.

Erstes Vernetzungstreffen der Migrant*innenbeiräte in den neuen Bundesländern

Migrant*innenbeiräte aus drei neuen Bundesländern haben sich letzten Samstag zu einem ersten Vernetzungstreffen getroffen. Ziel ist ein gemeinsames Konzept für alle Migrant*innenbeiräte in Ostdeutschland.

Am 4. Mai fand mit Unterstützung des Dachverbandes sächsischer Migrantenorganisationen e.V. (DSM) das erste Vernetzungstreffen der Migrant*innenbeiräte der neuen Bundesländer in den Räumlichkeiten des Leipziger Pöge-Haus e.V. statt. Anwesend waren Migrant*innenbeiräte aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.

Im Anschluss an die Vorstellungsrunde schilderten Beiräte die jeweils landesspezifischen Probleme und berichteten über wichtige Themen, die den Beirat gerade beschäftigen. Die unterschiedlichen Modelle zur Wahl der Beiräte wurden vorgestellt und diskutiert. Am runden Tisch konnten gemeinsame Ziele definiert und Strategien besprochen werden, mit welchen diese angegangen und erreicht werden sollen. Fünf wichtige Themen wurden definiert und formuliert und ein gemeinsames Konzept für alle Migrant*innenbeiräte wurde besprochen.

Der DSM wird die künftige Zusammenarbeit der Migrant*innenbeiräte der drei Bundesländer personell mit einer halben Stelle organisatorisch und inhaltlich unterstützen. Sachsen ist das letzte Bundesland, in welchem es noch keinen Landesbeirat gibt.

Einladung zur Multiplikatorenschulung: Kommunikation, Rhetorik und Moderation

Einladung zur nächsten und für dieses Jahr letzten Multiplikatorenschulung des DSM

Wochenendseminar im Rahmen des Projekts “Förderung der Vereinsarbeit von Migrantenorganisationen durch Schulung von Ehrenamtlichen”

Projekt: Multiplikatorenschulungen in der Integrationsarbeit 2018

01.12. – 02.12.2018                                                          

Thema: Kommunikation, Rhetorik und Moderation

Zielgruppe: ehrenamtliche Mitarbeiter*innen der Mitgliedsorganisationen des DSM und anderer Migrant*innenorganisationen

Programm :
1. Tag: 01.12.2018

  • Arten und Ebenen der Kommunikation
  • Interkulturelle Aspekte der Kommunikation
  • Interkulturelle Missverständnisse und Ideen zu ihrer Überwindung
  • Rhetorische Grundlagen: Wie trete ich sicher und überzeugend auf?
  • Übung: Eine Rede halten
  • Rhetorische Grundlagen: Argumentieren
  • Übung: Argumentieren

2. Tag: 02.12.2018

  • Erfahrungsaustausch: Welche Herausforderungen habe ich beim Moderieren bisher erlebt?
  • Reflexion: Meine Rolle als Moderatorin/ Moderator
  • Was macht eine gute Moderation aus?
  • Mögliche Anlässe und Ziele von Moderation
  • Methoden- und Materialkoffer für Moderation
  • Moderationsübung: Gemeinsam Entscheidungen treffen

Die Anmeldung bitten wir bis zum 23.11.2018 verbindlich bei den Veranstaltungsorganisatorinnen einzureichen. Bitte um Angabe des Namens, Institution/Funktion, Anschrift, Teilnahme an einem oder beiden Tagen.

Anmeldung:
Tel.: 0351 – 65219588 (Mo – Fr)
Fax: 0351 – 646 35 88
Email: integration-plus-ins[@]gmx.de
www.dsm-sachsen.de

 

Gründung des Dachverbandes ostdeutscher Migrantenorganisationen am 20.10.2018 in Berlin

Am 20.10.2018 trafen sich ca. 80 Mitglieder der Migrantendachorganisationen aus Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen sowie Interessierte in Berlin, um den Dachverband ostdeutscher Migrantenorganisationen (DaMost) zu gründen.

Aufgrund der unterschiedlichen Einwanderungsgeschichten von Westdeutschland und Ostdeutschland und deren zu geringe Berücksichtigung auf gesamtdeutscher Ebene, machte sich dieser Zusammenschluss speziell der ostdeutschen Organisationen notwendig.

Zu den Delegierten aus Sachsen gehörte der Vorstandvorsitzende des DSM, Emiliano Chaimite. Er fasst die Botschaft, die von dieser Gründung ausgeht, wie folgt zusammen:

„260 migrantische Organisationen in Ostdeutschland werden nun mittels einer gemeinsamen Stimme vertreten. Die Zeit war reif für diesen Schritt, denn die Bedeutung der Migrantenorganisationen für den gesamtgesellschaftlichen Integrationsprozess ist immens. Dabei geht es nicht nur um die Vertretung von Interessen an Teilhabe und Partizipation, sondern auch um die über viele Jahre akkumulierten Erfahrungen der Mitglieder in den Migrantenorganisationen. Diese Expertise ist wichtig für neuankommende Migrant*innen, für Akteure auf der politischen Ebene, bei der migrantische Akteure nach wie vor unterrepräsentiert sind, sowie gesamtgesellschaftliche Debatten um Integration.

Dem gewählten Sprecherrat von DaMost gehören insgesamt 10 Mitglieder, zwei pro Landesverband, an. Zum Sprecher wurde José Manuel Paca aus Thüringen gewählt.

Kontakt zu DaMost: info[@]damost.de

Einladung zur Jahreskonferenz des DSM am 3.11.2018

Der Dachverband sächsischer Migrantenorganisationen e.V. lädt herzlich zu seiner
Jahreskonferenz 2018 ein! Es erwartet Sie ein spannendes Programm aus Vorträgen und
Workshops zu Themen, die für migrantische Communities und Migrant*innenorganisationen
immer wieder und besonders in diesen politisch dynamischen Zeiten von Belang sind.
Was ist Ihnen wichtig – in Sachsen, im kommenden Wahljahr, zur Umsetzung politischer
Teilhabe? Kommen Sie vorbei, beteiligen Sie sich an den Diskussionen, lassen Sie uns wissen,
was Sie bewegt. Denn: gemeinsam sind wir stärker, nicht nebeneinander, sondern
miteinander!

Das vollständige Programm finden Sie hier: Einladung zur DSM Jahreskonferenz 2018 am 3.11.2018 in Leipzig

Die Jahreskonferenz findet in den Räumlichkeiten der Volkshochschule
Leipzig, Löhrstraße 3-7, 04105 Leipzig, statt. Die Teilnahme ist kostenlos, ein Mittagsimbiss
wird zur Verfügung gestellt. Bitte melden Sie sich zur optimalen Planung bis zum 01.11.2018
mit Angabe Ihres Wunsch-Workshops unter anmeldung@dsm-sachsen.de an.
Am 04.11.2018, 09:00 – 15:30 findet, ebenso in der Volkshochschule Leipzig, die
Mitgliederversammlung des DSM statt. An der Mitgliederversammlung können auch
Interessierte als Zuhörer*innen teilnehmen.
Fahrtkosten können im Rahmen des Projektes „Etablierung und Stärkung des Dachverbandes
sächsischer Migrantenorganisationen e.V.“ erstattet werden. Vertreter*innen unserer
Mitgliedsorganisationen können zusätzlich bei Aufwendung zur Übernachtung vom
03.11.2018 zum 04.11.2018 unterstützt werden. Bitte informieren Sie uns so schnell wie
möglich, wenn Sie diese Unterstützung in Anspruch nehmen möchten.
Wir freuen uns auf Sie!